
Zero
von Susanne Englmayer
Nur nicht im Weg stehen, nur das nicht. Die konsequente Umsetzung dieses einen, gerade noch faßbaren Gedankens, scheint auf den ersten Blick eine Notwendigkeit, ein rein taktisches Bestreben zu sein. Dennoch steigert sich im Anschluß an das zumeist unzulänglich durchgeführte Ausweichmanöver das Zittern und Flattern, tief innen, augenblicklich ins Unermeßliche. Das ist Angst.
So ist das. Eines frißt das andere, und durch jede noch so geringfügige, mitunter kaum merkliche Veränderung der Körperhaltung aller oder auch nur einer der Beteiligten ändern sich die Grundvoraussetzungen. Immer. Das ist fundamental. Das muß man wissen.
Die Angst, die Macht. Im Nacken tritt sie ein, das ist ihre liebste Stelle. Langsam, unendlich langsam. Schmerzhaft, Wirbel für Wirbel. Abwärts. Das ist der beste Weg.
Durch das Rückgrat, das Zentrum des Lebens. Von oben nach unten erfolgt die Vernichtung, immer und immer wieder. Von oben bis ganz nach unten fällt die Eigendynamik. Vitalität und Schaffenskraft sammeln sich in längst erstarrten Minusbereichen. Furcht staut sich mächtig an. Wut friert fest, markiert ungeahnte Tiefpunkte des Innenlebens. Bis weit unter Null reicht der Absturz. Immer wieder, bis ins Nichts.
Es ist ein Fehler sich abzuwenden, wenn es anfängt gefährlich auszusehen. Doch der Körper ist Angst. Ist Atemnot und Zwerchfellbeben, weiter nichts. Er bricht im ersten Augenblick.
Jetzt. Und jedesmal aufs neue.
So ist das. Eines frißt das andere, und durch jede noch so geringfügige, mitunter kaum merkliche Veränderung der Körperhaltung aller oder auch nur einer der Beteiligten ändern sich die Grundvoraussetzungen. Immer. Das ist fundamental. Das muß man wissen.
Die Angst, die Macht. Im Nacken tritt sie ein, das ist ihre liebste Stelle. Langsam, unendlich langsam. Schmerzhaft, Wirbel für Wirbel. Abwärts. Das ist der beste Weg.
Durch das Rückgrat, das Zentrum des Lebens. Von oben nach unten erfolgt die Vernichtung, immer und immer wieder. Von oben bis ganz nach unten fällt die Eigendynamik. Vitalität und Schaffenskraft sammeln sich in längst erstarrten Minusbereichen. Furcht staut sich mächtig an. Wut friert fest, markiert ungeahnte Tiefpunkte des Innenlebens. Bis weit unter Null reicht der Absturz. Immer wieder, bis ins Nichts.
Es ist ein Fehler sich abzuwenden, wenn es anfängt gefährlich auszusehen. Doch der Körper ist Angst. Ist Atemnot und Zwerchfellbeben, weiter nichts. Er bricht im ersten Augenblick.
Jetzt. Und jedesmal aufs neue.
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