
außer mir
von Susanne Englmayer
ich will nicht enden, wie sie alle enden, die dichter und die diebe, was keinen unterschied macht. diebe! und dichter...! das ist bekannt, oder? - daß ich ein dieb bin, daß ich stehle, wo es nur geht. unterwegs. gedanken und träume und hoffnungen massenhaft. meine!? oder deine!? darauf kommt es nicht an, nicht wahr? das ist dasselbe!
für die armseligkeit von ein paar worten, achtlos auf meinen weg gestreut, augenblicklich verklungen, verweht sogar ? so sinnlos das alles! - verkaufe ich meine seele. nicht die deine! keine angst! das nicht, niemals! aber sonst verstoße ich ahnungslos gegen jedes gebot. rücksichtslos, wenn es sein muß. und es muß sein!!!
merkur! kleinster aller teufel, der der sonne am nächsten steht.
das versprechen, wenn ich mich recht erinnere... es ist ein traum, mehr nicht. der traum vom leben! ein kleiner klang, vielleicht, ganz am ende erst, wenn es fast schon vorbei ist. und ein langer..., langer... nachhall, wenn es besonders gut geht. ab und an. so etwas wie erinnerung. oder aber zukunft. wer weiß das schon? möglich wäre es! aber das ist auch alles! danach ist der tod und nicht einmal umsonst.
doch vorerst geht es weiter, denke ich... brennen! (bis ich ausgebrannt bin.) eine abmachung, der ich bislang gewissenhaft nachkomme. und das ende, das ist immer deutlich. immer sichtbar.
und doch nicht zu erreichen...
allzu oft schon hab ich mich um mich selbst gebracht, hab mich wortlos umgebracht. mich verschwiegen. und wo bist du? bleibst du noch? ein bißchen nur, bis ich tot bin vielleicht. mehr ist nicht verlangt.
zugrunde gehen, wie sie alle zugrunde gehen. die dichter wie die diebe. gefangen im eigenen wort, in der eigenen lüge, in dem, was sich doch nicht ändern läßt. nicht von mir zumindest. von dir vielleicht... aber das ist illusion!
oder?
ich will mich nicht so finden ? irgendwann! ? zerschmettert, am rand der großen straße, und rasend vor schmerz, weil ich den weg verloren habe.
weil ich das wort nicht mehr weiß.
(die liebe.)
für die armseligkeit von ein paar worten, achtlos auf meinen weg gestreut, augenblicklich verklungen, verweht sogar ? so sinnlos das alles! - verkaufe ich meine seele. nicht die deine! keine angst! das nicht, niemals! aber sonst verstoße ich ahnungslos gegen jedes gebot. rücksichtslos, wenn es sein muß. und es muß sein!!!
merkur! kleinster aller teufel, der der sonne am nächsten steht.
das versprechen, wenn ich mich recht erinnere... es ist ein traum, mehr nicht. der traum vom leben! ein kleiner klang, vielleicht, ganz am ende erst, wenn es fast schon vorbei ist. und ein langer..., langer... nachhall, wenn es besonders gut geht. ab und an. so etwas wie erinnerung. oder aber zukunft. wer weiß das schon? möglich wäre es! aber das ist auch alles! danach ist der tod und nicht einmal umsonst.
doch vorerst geht es weiter, denke ich... brennen! (bis ich ausgebrannt bin.) eine abmachung, der ich bislang gewissenhaft nachkomme. und das ende, das ist immer deutlich. immer sichtbar.
und doch nicht zu erreichen...
allzu oft schon hab ich mich um mich selbst gebracht, hab mich wortlos umgebracht. mich verschwiegen. und wo bist du? bleibst du noch? ein bißchen nur, bis ich tot bin vielleicht. mehr ist nicht verlangt.
zugrunde gehen, wie sie alle zugrunde gehen. die dichter wie die diebe. gefangen im eigenen wort, in der eigenen lüge, in dem, was sich doch nicht ändern läßt. nicht von mir zumindest. von dir vielleicht... aber das ist illusion!
oder?
ich will mich nicht so finden ? irgendwann! ? zerschmettert, am rand der großen straße, und rasend vor schmerz, weil ich den weg verloren habe.
weil ich das wort nicht mehr weiß.
(die liebe.)
Kommentar posten

