
Editorial
von Don Dahlmann
Diese Ausgabe ist ein echtes Experiment. Der Gedanke, dass man eigene Texte mit einem Soundtrack unterlegen kann, schwirrte mir schon länger durch den Kopf. Nicht wenige Texte von mir sind entstanden, als mich irgendein Stück Musik inspiriert hat. Zur Musik entstanden Bilder oder Emotionen im Kopf, die ich versucht habe in Worte zu fassen. Wirklich bedauerlich ist, dass man selten genau die Musik, die mitverantwortlich für einen Text ist, nicht zusammen mit dem Text veröffentlichen darf. Deswegen habe ich für diese Ausgabe die Idee gehabt, dass man den Text zur Stücke schreibt, die unter einer CC Lizenz liegen. Das ist nicht so ganz leicht, aber es haben doch wieder viele Autoren mitgemacht und sich auf das Wagnis eingelassen.
Ein paar Worte zu Handhabung. Die Musik kann man hören, wenn man über dem Text den kleinen blauen Pfeil anklickt. Wer keinen blauen Pfeil sieht, muss Javaskript aktivieren. Anders geht es leider nicht.Nach dem Klick streamt die Datei automatisch los. Klickt man auf den Namen der Band, lädt automatisch das mp3 und wird im eigenen Player auf dem Rechner abgespielt. Leider kann man wegen der Formatierungen im Kopf der Texte die Links nicht sehen. Ich habe alle Links zu den Webseiten der Musiker (wenn vorhanden) ins letzte Wort gepackt. Meist findet man dort mehr Infos und vor allem auch noch mehr Musik.
Wer keine Lust hat, sich die Sachen einzeln runterzuladen, der kann die Musik der gesamten Ausgabe bei Rapidshare in einem zip File runterladen(64 MB)
Der Dank geht diesen Monat an Opsound, die mir viele Tipps zu Thema CC Musik gegeben haben und die sehr viele unbekannte Künstler vorstellen. Ein Blick auf die Seite lohnt allemal. Weiterer Dank geht an twoday.net, die das dauerhafte Hosting der Stücke übernommen haben, so dass den Musikern keine Kosten entstehen. Und zu guter Letzt geht der Dank natürlich wieder an die Autoren und vielen Helfer im Hintergrund.
Viel Spaß also mit den Texten und der Musik. Und nicht vergessen: manche Musiker verkaufen ihre CDs im Selbstvertrieb und freuen sich über eine Bestellung.


hmw
am 11. Nov, 21:17
fuer mich funktioniert das Unterlegen der (selbst zu lesenden) Texte mit Ton nicht so recht. Die Aufmerksamkeit ist mal beim Ton, mal beim Text. Eines, in der Summe vielleicht sogar beides, kommt dabei oft zu kurz. Anders als vielleicht die Folien bei einem Vortrag, bringt der Ton -z.B. hier im Editorial- kein zusaetzliche Information fuer mich, die ich einfach mit dem Text verknuepfen kann. Bei einem Hoerspiel oder bei einem podcast funktioniert es hingegen.
Da man Ton und Text aber auch sequentiell gebrauchen kann, freue ich mich nun auf spannende Texte.
Gruesse