
Elke erzählt
von Herr Hilbig
du schweigst jetzt auch, aber du liegst nicht auf dem rücken. das gefällt mir nicht, das sollte anders sein.
ich möchte dass du ein irrender ritter bist, einer der heldentaten begeht, einer der von mir schwärmt, dort draußen wo das schweigen herumeilt und das zittern sucht.
ich möchte das alle von dir reden, wie du gegen die warenhäuser kämpfst, gegen die flüsse, die türme und gegen das personal der auswechselspieler.
erkenne mich in deinen augen, werde lammfromm, hör immer wieder dieselben stellen nach mir ab.
wir werden uns treffen in deinem kopf. dort werde ich nackt sein, nur mit einem satz bekleidet der dich wach hält.
ich werde dich immer wieder mit diesem satz liebkosen. du augentier. du schweigsamer held. tu mir ein gefallen, lös deine augen aus, zermalm sie im schnee und wenn du keinen schnee findest, zeig sie mir, beweg dich in mir, wie es kreisende tun, oder liebende wenn sie glauben die welt wäre zu nah um sie zur seite zu schieben.
diese nacht, mit den vielen augen. die tropfen die gegen den takt der wasserhähne laufen, du streitest dich mit ihnen, du redest über mich, du schweigsamer, als gelte es fremde von deiner liebe zu mir zu überzeugen.
ich möchte dass du umher irrst, pfützen für eine asiatische partei hältst, giraffen einfängst und sie verhörst, vielleicht geben sie dir ihr geheimnis preis und dann kannst du alles sehen.
du zinnober, staubtier, du geflügeltes wort, ich möchte dass du alles zur sprache bringst, niemand soll sich noch darüber wundern wie verrückt man sein kann.
du trautropfen. du in alles badender held. ich möchte mich damit begnügen ein foto von dir zu besitzen auf dem du weit entfernt stehst und man dich nicht erkennen kann.
wenn ich morgen erwache, werden wir zusammen streiten, wir werden riesen besiegen, wir werden den hunger verwöhnen mit unseren blicken, so lange bis wir endlich erkennen wie egal es ist, ob wir uns nun lieben, oder am stock gehen.
du kreisender ritter. ich verspreche dir blühende landschaften, kleine bänke auf die wir nicht sitzen können, weil sie für das leben bestimmt sind. aber wir können uns trotzdem treffen, hinter den wolken, wo alle irrenden ritter mit ihrer schönen sitzen, dort drehen wir die zeit um, fallen auf uns hinein, reden, sprechen, spreizen die finger, bewegen uns immer so, als könnten wir uns gar nicht bewegen und alles ist so wie am anfang und trotzdem beginnt es nicht von vorn und komisch, irgendwie kommt mir das alles bekannt vor, als würde ich alles wieder und wieder erzählen, so wie man?s macht, wenn man der tautropfen ist für einen, der windmühlen genauso wenig leiden kann wie riesenkraken und hundepferde.
eine traurige gestalt, mit wenig glück in den augen.
komm verbraten wir die zeit, suchen wir die wirklichkeit in unseren träumen.
manchmal, da möchte ich dich erkennen, wie du hinter der nacht herläufst, als stiller begleiter könntest du niemand besseren haben.
als würde jemand nach langer zeit endlich eintreffen und hätte ganz vergessen wie das ist, in die jahre zu kommen und es anzusehen als gehöre es dir, meine augen, die zwischen den nächten hin und her wandern, busfahrten abzeichnen, wege abstreuen, gesichter einscannen, aber deins war noch nicht dabei, ich kann es beschwören.
ich möchte dass du ein irrender ritter bist, einer der heldentaten begeht, einer der von mir schwärmt, dort draußen wo das schweigen herumeilt und das zittern sucht.
ich möchte das alle von dir reden, wie du gegen die warenhäuser kämpfst, gegen die flüsse, die türme und gegen das personal der auswechselspieler.
erkenne mich in deinen augen, werde lammfromm, hör immer wieder dieselben stellen nach mir ab.
wir werden uns treffen in deinem kopf. dort werde ich nackt sein, nur mit einem satz bekleidet der dich wach hält.
ich werde dich immer wieder mit diesem satz liebkosen. du augentier. du schweigsamer held. tu mir ein gefallen, lös deine augen aus, zermalm sie im schnee und wenn du keinen schnee findest, zeig sie mir, beweg dich in mir, wie es kreisende tun, oder liebende wenn sie glauben die welt wäre zu nah um sie zur seite zu schieben.
diese nacht, mit den vielen augen. die tropfen die gegen den takt der wasserhähne laufen, du streitest dich mit ihnen, du redest über mich, du schweigsamer, als gelte es fremde von deiner liebe zu mir zu überzeugen.
ich möchte dass du umher irrst, pfützen für eine asiatische partei hältst, giraffen einfängst und sie verhörst, vielleicht geben sie dir ihr geheimnis preis und dann kannst du alles sehen.
du zinnober, staubtier, du geflügeltes wort, ich möchte dass du alles zur sprache bringst, niemand soll sich noch darüber wundern wie verrückt man sein kann.
du trautropfen. du in alles badender held. ich möchte mich damit begnügen ein foto von dir zu besitzen auf dem du weit entfernt stehst und man dich nicht erkennen kann.
wenn ich morgen erwache, werden wir zusammen streiten, wir werden riesen besiegen, wir werden den hunger verwöhnen mit unseren blicken, so lange bis wir endlich erkennen wie egal es ist, ob wir uns nun lieben, oder am stock gehen.
du kreisender ritter. ich verspreche dir blühende landschaften, kleine bänke auf die wir nicht sitzen können, weil sie für das leben bestimmt sind. aber wir können uns trotzdem treffen, hinter den wolken, wo alle irrenden ritter mit ihrer schönen sitzen, dort drehen wir die zeit um, fallen auf uns hinein, reden, sprechen, spreizen die finger, bewegen uns immer so, als könnten wir uns gar nicht bewegen und alles ist so wie am anfang und trotzdem beginnt es nicht von vorn und komisch, irgendwie kommt mir das alles bekannt vor, als würde ich alles wieder und wieder erzählen, so wie man?s macht, wenn man der tautropfen ist für einen, der windmühlen genauso wenig leiden kann wie riesenkraken und hundepferde.
eine traurige gestalt, mit wenig glück in den augen.
komm verbraten wir die zeit, suchen wir die wirklichkeit in unseren träumen.
manchmal, da möchte ich dich erkennen, wie du hinter der nacht herläufst, als stiller begleiter könntest du niemand besseren haben.
als würde jemand nach langer zeit endlich eintreffen und hätte ganz vergessen wie das ist, in die jahre zu kommen und es anzusehen als gehöre es dir, meine augen, die zwischen den nächten hin und her wandern, busfahrten abzeichnen, wege abstreuen, gesichter einscannen, aber deins war noch nicht dabei, ich kann es beschwören.
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