
Der Nachbar
von Frau Frank
der etwa 55 jährige nachbar war eher unauffällig gewesen, hatte selten das haus verlassen und wenn man ihn mal im hausflur getroffen hatte, war er nach einem unhörbaren gruss mit gesenktem blick vorbeigehuscht.
er war ein sonderling gewesen. ab und zu sah man ihn mit einer plastiktüte vor dem lebensmittelgeschäft um die ecke stehen. auch sonst hatte er die tüte immer mit sich herumgetragen, begleitet von einem hellen klirren aneinanderstossender flaschenhälse.
im haus wusste man darüber bescheid, dass der mann alkoholiker war. arbeitslos, unverheiratet, keine freunde, keine kinder oder zumindest kam nie jemand vorbei.
im allgemeinen war die hausgemeinschaft gut, so gut sogar, dass man in lauen sommernächten zusammen im hof sass, lamm und schwein grillte , und dem zirpen der grossstadtgrillen in der mittelblauen grossstadtnacht lauschte.
anfangs hatten nils und die anderen hausbewohner den mann eingeladen zum grillen in den hof zu kommen, aber der war nur scheu zurückgeschreckt, hatte den kahlen kopf geschüttelt. seine plastiktütet klirrte verdächtig nach bruchglas, während er fluchtartig die stufen zu seiner wohnung emporstapfte.
irgendwann bemerkte nils dann diesen merkwürdigen geruch, wenn er durchs treppenhaus ging.
zuerst nahm er an, dass der geruch von den mülltonnen im hof stammte. im sommer kam das manchmal vor, dass ihr übler geruch durchs treppenhaus zog und sich schliesslich in den oberen etagen verlor. aber nach einer woche, die mülltonnen waren geleert, hatte der gestank mehr und mehr zugenommen und schien sich vor allem in den oberen etagen zu stauen.
schliesslich war der ursprung des übels gefunden: die nachbarwohnung des sonderlings im 3. stock.
nils rief die feuerwehr und die geschichte nahm ihr trauriges ende.
der mann mit der klappernden plastiktüte war, nach einem plötzlichen herzstillstand in seiner wohnung verstorben und hatte 2 wochen tot auf dem fussboden seines wohnzimmerbodens gelegen.
als die feuerwehr die wohnungstüre aufbrach, erbrach sich der geruch verfaulenden menschenfleisches in jeder ritze des hauses und nils freundin erbrach sich mitleidvoll in die toilette. es dauerte wochen, bis der eindringliche geruch sich im hausflur verflüchtigt hatte. noch heute, meinte nils, ginge ihm dieser geruch nicht mehr aus dem kopf und allein der gedanke riefe in ihm brechreiz hervor.
ein paar tage nachdem die leiche abtransportiert worden war tauchten in nils wohnung plötzlich millionen von fliegen auf, die durch die ritzen im dielenboden in die wohnung gekrochen kamen. er musste einen kammerjäger rufen, um dem problem schliesslich herr zu werden.
er war ein sonderling gewesen. ab und zu sah man ihn mit einer plastiktüte vor dem lebensmittelgeschäft um die ecke stehen. auch sonst hatte er die tüte immer mit sich herumgetragen, begleitet von einem hellen klirren aneinanderstossender flaschenhälse.
im haus wusste man darüber bescheid, dass der mann alkoholiker war. arbeitslos, unverheiratet, keine freunde, keine kinder oder zumindest kam nie jemand vorbei.
im allgemeinen war die hausgemeinschaft gut, so gut sogar, dass man in lauen sommernächten zusammen im hof sass, lamm und schwein grillte , und dem zirpen der grossstadtgrillen in der mittelblauen grossstadtnacht lauschte.
anfangs hatten nils und die anderen hausbewohner den mann eingeladen zum grillen in den hof zu kommen, aber der war nur scheu zurückgeschreckt, hatte den kahlen kopf geschüttelt. seine plastiktütet klirrte verdächtig nach bruchglas, während er fluchtartig die stufen zu seiner wohnung emporstapfte.
irgendwann bemerkte nils dann diesen merkwürdigen geruch, wenn er durchs treppenhaus ging.
zuerst nahm er an, dass der geruch von den mülltonnen im hof stammte. im sommer kam das manchmal vor, dass ihr übler geruch durchs treppenhaus zog und sich schliesslich in den oberen etagen verlor. aber nach einer woche, die mülltonnen waren geleert, hatte der gestank mehr und mehr zugenommen und schien sich vor allem in den oberen etagen zu stauen.
schliesslich war der ursprung des übels gefunden: die nachbarwohnung des sonderlings im 3. stock.
nils rief die feuerwehr und die geschichte nahm ihr trauriges ende.
der mann mit der klappernden plastiktüte war, nach einem plötzlichen herzstillstand in seiner wohnung verstorben und hatte 2 wochen tot auf dem fussboden seines wohnzimmerbodens gelegen.
als die feuerwehr die wohnungstüre aufbrach, erbrach sich der geruch verfaulenden menschenfleisches in jeder ritze des hauses und nils freundin erbrach sich mitleidvoll in die toilette. es dauerte wochen, bis der eindringliche geruch sich im hausflur verflüchtigt hatte. noch heute, meinte nils, ginge ihm dieser geruch nicht mehr aus dem kopf und allein der gedanke riefe in ihm brechreiz hervor.
ein paar tage nachdem die leiche abtransportiert worden war tauchten in nils wohnung plötzlich millionen von fliegen auf, die durch die ritzen im dielenboden in die wohnung gekrochen kamen. er musste einen kammerjäger rufen, um dem problem schliesslich herr zu werden.
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