
Physik macht das leben einfach.
von Frau Hasin
quer über meinen körper spannt sich ein seil.
erhitzt mein gemüt.
straff gezogen.
hält mich fest.
prickelt und spannt bei jeder bewegung.
violettes nylon.
weich.
nicht das erste mal.
aber das erste mal dass es mit meiner haut eine einheit bilden wird. einige stunden lang.
macht mich nervös, ja. aber nicht ängstlich.
wie weit wollen wir gehen?
welche erwartungen hast du an mich?
und welche forderungen stelle ich an dich?
die rollen sind nicht so verteilt wie es aussehen mag..
obwohl ich mich hingebe habe ich die kontrolle.
ich sage genug.
ich sage wie weit.
ich bestimme die regeln.
sehr kompliziert also dieses spiel zwischen zwei vertrauten.
erfordert ein hohes maß an einfühlungsvermögen, selbstbeherrschung und vertrauen.
und, in meinem fall, ein violettes seil.
aber das ist es nicht.
es ist das gefühl dass es vermittelt.
und die art wie es geschlungen wird.
mich berührt und hält.
und.. wenn es richtig gemacht wird, in der richtigen art, bei der richtigen bewegung, in eine richtung nachgibt während es in die andere richtung fließt.
die haut nicht aufscheuert.
aber vielleicht rot aufreibt.
es gibt viele verschiedene varianten.
in denen man erotische phantasien verwirklichen kann.
im prinzip ist es sehr einfach.
so wie alles zwischenmenschliche ja im prinzip so einfach ist. zumindest wenns um körperlichkeit geht. in der theorie.
weil es geht ja hauptsächlich um reibung.
und wie für alles was theoretisch ja ganz einfach ist, aber bei längerem hinschauen lang nicht so wie gedacht erfinden wir naturgesetze. dinge wie sie sein sollten wenn sie so wären wie wir das jetzt aber ganz genau, weltumfassend und allgemein gültig festgelegt haben.
reibung.
eine, wenn ich die wiki zitieren darf: "physikalische kraft, die einer relativbewegung zwischen zwei einander berührenden körpern entgegenwirkt."
klingt simpel.
aber schauen wir uns das im detail doch mal an.
physikalische kraft. ..ist ja nicht so unbedingt der bringer an der bar. baby, laß uns die physik erforschen. kriegt vielleicht einen kreativitätspunkt. wenn gut im folgenden ausgeführt (ja, man kann auch mit wirklichem wissen beeindrucken.) möglicherweise sogar mehr.
aber:
punkt eins: "relativbewegung"
ja genau, weil wie denn nun?
nach oben und unten? nach vor und nach hinten? kreisen? und dann gleich nämlich sozusagen eigentlich mit den vorigen fragen schon fest verbunden: wie schnell oder langsam?
der nächste punkt scheint nicht weniger zwiespältig.
zweitens: "zwei einander berührender"
wir lassen mal die grundfrage "warum denn nur zwei??" aus und beschränken uns auf die schwierigkeit des berührens. wo? wie fest? wie lange? und dabei dann wieder, im hinterkopf behaltend für die fortgeschrittenen, die kombination mit punkt eins (relativbewegung)
nicht nur dass das jetzt sowieso schon schwer genug ist, kommt jetzt gleich das unfassbare.
punkt vier: körper
und wieder lassen wir uns von der simplen sprache täuschen, denken uns, ha! zwei silben, was kann denn das schon ausrichten und vergessen was denn nun alles so kompliziert macht. was wir bei jedem andern punkt vorher auch schon ausgelassen haben.
die menschliche wahrnehmung.
wem ist was zu langsam oder zu schnell, zu fest, zu leicht, zuviel hier, zuviel aber ein stückchen weiter links, nein, ein stückchen weiter .. in die richtung.. ja.. ja..
ja..
ja?
.. nein.
das einzige dass nun wirklich wie von selbst geht ist die anziehungskraft. zwischen körpern. das merkt man gleich. ob man den körper bei seinem haben mag. angeblich wird das in der ersten sekunde schon geklärt.
zumindest ein punkt der keine probleme zu machen scheint.
in der modernen welt von wonderbra, po-push-up, und mieder allerdings..
egal.
wir haben unsere gesetze. unkompliziert. einfache gschichteln in die wir zahlen einsetzen. die auf fast allen besiedelten flecken der erde gelten sollen. danach hat sich ja auch bitte jederman zu richten.
weil: macht alles einfacher.
macht alles überschaubarer.
wir glauben es bloß kompliziert.
wir verschnörkseln es sogar noch zusätzlich! machen uns gedanken um uns. um den oder diejenigen mit denen wir unsere phantasien umsetzen möchten. und dann.. dann wird alles noch schwieriger. dann mischt die gesellschaft mit. wie in jedem von uns die vorstellungen und vor allem die erwartungen der sozialen umwelt mit unseren hoffnungen und träumen uno spielen bis einer schreit und dann.. dann wirds richtig stressig.
denn das ist nun wirklich überall anders. ich brauch nur von einem ende wiens ans andere fahren und werde hunderte meinungen sammeln können wie das alles zu sein hat. was erlaubt ist und was nicht, auch wenn ich nur zwanzig menschen befrage.
aber wir haben unsere naturgesetze um uns daran festzuhalten.
es könnte alles so einfach sein.
wir haben es uns angsehen.
wir haben es zerlegt.
wir haben folgendes draus gemacht:
Wenn die Relativgeschwindigkeit \vec{v}_{\rm rel} = \vec{v}_1 - \vec{v}_2 zwischen Körper 1 und Körper 2 am Kontaktpunkt ungleich Null ist, reiben die Körper an diesem Kontaktpunkt.
Für die auf Körper 1 wirkende Reibkraft \vec{F}_{\rm R1} gilt nach Coulomb:
\vec{F}_{\rm R1} = - \mu_{\rm R} |\vec{F}_{\rm N}| \frac{\vec{v}_{\rm rel}}{|\vec{v}_{\rm rel}|},
wobei \vec{F}_{\rm N} die Normalkraft (senkrecht zur Berührebene am Kontaktpunkt) ist und μR als Reibbeiwert oder Reibungskoeffizient bezeichnet wird.
(in meinem fall die euler-eytelwein formel.)
alles ganz einfach.
erhitzt mein gemüt.
straff gezogen.
hält mich fest.
prickelt und spannt bei jeder bewegung.
violettes nylon.
weich.
nicht das erste mal.
aber das erste mal dass es mit meiner haut eine einheit bilden wird. einige stunden lang.
macht mich nervös, ja. aber nicht ängstlich.
wie weit wollen wir gehen?
welche erwartungen hast du an mich?
und welche forderungen stelle ich an dich?
die rollen sind nicht so verteilt wie es aussehen mag..
obwohl ich mich hingebe habe ich die kontrolle.
ich sage genug.
ich sage wie weit.
ich bestimme die regeln.
sehr kompliziert also dieses spiel zwischen zwei vertrauten.
erfordert ein hohes maß an einfühlungsvermögen, selbstbeherrschung und vertrauen.
und, in meinem fall, ein violettes seil.
aber das ist es nicht.
es ist das gefühl dass es vermittelt.
und die art wie es geschlungen wird.
mich berührt und hält.
und.. wenn es richtig gemacht wird, in der richtigen art, bei der richtigen bewegung, in eine richtung nachgibt während es in die andere richtung fließt.
die haut nicht aufscheuert.
aber vielleicht rot aufreibt.
es gibt viele verschiedene varianten.
in denen man erotische phantasien verwirklichen kann.
im prinzip ist es sehr einfach.
so wie alles zwischenmenschliche ja im prinzip so einfach ist. zumindest wenns um körperlichkeit geht. in der theorie.
weil es geht ja hauptsächlich um reibung.
und wie für alles was theoretisch ja ganz einfach ist, aber bei längerem hinschauen lang nicht so wie gedacht erfinden wir naturgesetze. dinge wie sie sein sollten wenn sie so wären wie wir das jetzt aber ganz genau, weltumfassend und allgemein gültig festgelegt haben.
reibung.
eine, wenn ich die wiki zitieren darf: "physikalische kraft, die einer relativbewegung zwischen zwei einander berührenden körpern entgegenwirkt."
klingt simpel.
aber schauen wir uns das im detail doch mal an.
physikalische kraft. ..ist ja nicht so unbedingt der bringer an der bar. baby, laß uns die physik erforschen. kriegt vielleicht einen kreativitätspunkt. wenn gut im folgenden ausgeführt (ja, man kann auch mit wirklichem wissen beeindrucken.) möglicherweise sogar mehr.
aber:
punkt eins: "relativbewegung"
ja genau, weil wie denn nun?
nach oben und unten? nach vor und nach hinten? kreisen? und dann gleich nämlich sozusagen eigentlich mit den vorigen fragen schon fest verbunden: wie schnell oder langsam?
der nächste punkt scheint nicht weniger zwiespältig.
zweitens: "zwei einander berührender"
wir lassen mal die grundfrage "warum denn nur zwei??" aus und beschränken uns auf die schwierigkeit des berührens. wo? wie fest? wie lange? und dabei dann wieder, im hinterkopf behaltend für die fortgeschrittenen, die kombination mit punkt eins (relativbewegung)
nicht nur dass das jetzt sowieso schon schwer genug ist, kommt jetzt gleich das unfassbare.
punkt vier: körper
und wieder lassen wir uns von der simplen sprache täuschen, denken uns, ha! zwei silben, was kann denn das schon ausrichten und vergessen was denn nun alles so kompliziert macht. was wir bei jedem andern punkt vorher auch schon ausgelassen haben.
die menschliche wahrnehmung.
wem ist was zu langsam oder zu schnell, zu fest, zu leicht, zuviel hier, zuviel aber ein stückchen weiter links, nein, ein stückchen weiter .. in die richtung.. ja.. ja..
ja..
ja?
.. nein.
das einzige dass nun wirklich wie von selbst geht ist die anziehungskraft. zwischen körpern. das merkt man gleich. ob man den körper bei seinem haben mag. angeblich wird das in der ersten sekunde schon geklärt.
zumindest ein punkt der keine probleme zu machen scheint.
in der modernen welt von wonderbra, po-push-up, und mieder allerdings..
egal.
wir haben unsere gesetze. unkompliziert. einfache gschichteln in die wir zahlen einsetzen. die auf fast allen besiedelten flecken der erde gelten sollen. danach hat sich ja auch bitte jederman zu richten.
weil: macht alles einfacher.
macht alles überschaubarer.
wir glauben es bloß kompliziert.
wir verschnörkseln es sogar noch zusätzlich! machen uns gedanken um uns. um den oder diejenigen mit denen wir unsere phantasien umsetzen möchten. und dann.. dann wird alles noch schwieriger. dann mischt die gesellschaft mit. wie in jedem von uns die vorstellungen und vor allem die erwartungen der sozialen umwelt mit unseren hoffnungen und träumen uno spielen bis einer schreit und dann.. dann wirds richtig stressig.
denn das ist nun wirklich überall anders. ich brauch nur von einem ende wiens ans andere fahren und werde hunderte meinungen sammeln können wie das alles zu sein hat. was erlaubt ist und was nicht, auch wenn ich nur zwanzig menschen befrage.
aber wir haben unsere naturgesetze um uns daran festzuhalten.
es könnte alles so einfach sein.
wir haben es uns angsehen.
wir haben es zerlegt.
wir haben folgendes draus gemacht:
Wenn die Relativgeschwindigkeit \vec{v}_{\rm rel} = \vec{v}_1 - \vec{v}_2 zwischen Körper 1 und Körper 2 am Kontaktpunkt ungleich Null ist, reiben die Körper an diesem Kontaktpunkt.
Für die auf Körper 1 wirkende Reibkraft \vec{F}_{\rm R1} gilt nach Coulomb:
\vec{F}_{\rm R1} = - \mu_{\rm R} |\vec{F}_{\rm N}| \frac{\vec{v}_{\rm rel}}{|\vec{v}_{\rm rel}|},
wobei \vec{F}_{\rm N} die Normalkraft (senkrecht zur Berührebene am Kontaktpunkt) ist und μR als Reibbeiwert oder Reibungskoeffizient bezeichnet wird.
(in meinem fall die euler-eytelwein formel.)
alles ganz einfach.
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