<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>

<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/">
    <title>mindestenshaltbar 0303 (Magazin f??r Meinungen)</title>
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/</link>
    <description>Magazin f??r Meinungen</description>
    <dc:publisher>philipp.droessler</dc:publisher>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:date>2007-04-18T19:52:24Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/static/0303/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1730/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1729/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1720/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1727/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1728/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1731/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1719/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1717/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1716/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1721/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1722/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/static/0303/images/icon.jpg">
    <title>mindestenshaltbar 0303</title>
    <url>http://www.mindestenshaltbar.net/static/0303/images/icon.jpg</url>
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1730/">
    <title>Z&amp;auml;hneknirschen im Kunstmarkt</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1730/</link>
    <description>Seit offizell publik ist, dass die es bei der Austellung ARTmART w&amp;auml;hrend der viennaartweek (25. April &amp;#8211; 1. Mai 2007) eine Woche lang jedes Kunstwerk um 70 Euro zu kaufen gibt, fliegen in eSeLs Maul die Fetzen. In der Welt der Kunst (und in meinem Hirn) sind die Widerspr&amp;uuml;che inzwischen zu gro&amp;szlig; geworden, um in meinem armen gebeutelten Unterbewu&amp;szlig;tsein nicht st&amp;auml;ndig Grabenk&amp;auml;mpfe austzutragen. &lt;br /&gt;
Soooo  gut geht&amp;acute;s dem armen Kunstmarkt mitunter gar nicht; die meisten Galeristen verdienen mit ihrem business modell nicht &amp;uuml;ber die massen. F&amp;uuml;r den Idealismus (ja, den braucht es) wird man nicht bezahlt und die Gucci-Sohlen auf denen man treten muss, sind auch nicht gerade billig....&lt;br /&gt;
Wie viele von den K&amp;uuml;nstlern jedoch, die in Wien qualit&amp;auml;tsvoll, kontinuierlich und GUT arbeiten, k&amp;ouml;nnen am bestehenden Kunstmarkt teilnehmen? bzw. wie viele k&amp;ouml;nnen davon leben?&lt;br /&gt;
Denn im Gegensatz zur ganz normalen Produktwirtschaft, wird beim symbolischen Kapital der Kunst ein Produkt umso wertvoller, je weniger es davon gibt.  Verknappung ist State of the Art.  Am besten m&amp;ouml;glichst wenig Unikate von m&amp;ouml;glichst wenig K&amp;uuml;nstlern. Wer dann sogar was verkauft, wird leider trotzdem nicht reich.  Die Folgen: Verknappung bei K&amp;auml;ufern (wenig haben Kohle) und Produzenten (viele haben wenig zu essen).  &lt;br /&gt;
Das f&amp;uuml;hrt zu einem zweiten Paradoxon der Kunst:  Justament jene, die behaupten, f&amp;uuml;r die Gesellschaft gedankliche Inputs liefern zu wollen, m&amp;uuml;ssen sich ihr m&amp;ouml;glichst entziehen, um finanziell &amp;uuml;berleben und symbolisch wirken zu k&amp;ouml;nnen. Kann sich intelligente K&amp;uuml;nstlerarbeit nicht auf andere Weise gegen die Verdummung der Welt ein Platzerl sichern? Gr&amp;uuml;bel, gr&amp;uuml;bel, knirsch, knirsch. &lt;br /&gt;
Verliert eine Idee wirklich an Qualit&amp;auml;t, wenn sie von vielen konsumiert werden kann? Walter Benjamin hatte unrecht: Die &quot;Reproduzierbarkeit&quot; hat der &quot;Aura&quot; eines Kunstwerks nicht geschadet; Aura (und Prominenz des K&amp;uuml;nstlers) steigt sogar, je &amp;ouml;fter es reproduziert wird. &lt;br /&gt;
Hier setzt ARTmART an. Wir lassen die K&amp;uuml;nstler eine Idee in mehreren Kunstwerken umsetzen. Und geben damit vielen Leuten viele Kunstwerke f&amp;uuml;r wenig Geld mit nach Hause. Und verschaffen jenen, die in diesem Setting besonders gefragt sind, trotzdem Ruhm und Ehre f&amp;uuml;r ihre weitere Karriere als Sammler-Investment. Z&amp;auml;hneknirschen geheilt? Von wegen...&lt;br /&gt;
Schaden wir dem Marktwert der K&amp;uuml;nstler, die von unseren Kuratoren zum ARTmART geladen werden?  Nein. Aber k&amp;ouml;nnen K&amp;uuml;nstler von der 70 Euro L&amp;ouml;sung langfristig &amp;uuml;berleben? Wahrscheinlich auch nicht. Darf also so ein Miniturmarkt in Wien &amp;uuml;berhaupt ausprobiert werden, ohne dass wir alle die L&amp;ouml;sung f&amp;uuml;r alle Sorgen am Silbertablett pr&amp;auml;sentieren k&amp;ouml;nnen? Knirsch knirsch ..&lt;br /&gt;
Mein Zahnarzt sagt: man kann. Mittlerweile sagt er es in Ungarisch. Weil ich vom teuren Zahnarzt in Wien zum billigeren Zahnarzt nach Sopron gewechselt bin. Und der setzt halt doppelt so viel Implantate ums halbe Geld. Deswegen ist er billiger und hat &amp;uuml;berraschender Weise trotzdem das bessere Equipment.   Zur Kontrolle geh ich &amp;uuml;brigens trotzdem zu meinem alten Herrn Doktor. Weil ich mit ihm &amp;uuml;ber Kunst reden kann. Und weil wir das mit den Kunstpreisen &amp;#8211; im Gegensatz zum Ungarn - nur f&amp;uuml;r eine Woche so billig machen. Um einfach mal zu schauen welche unerwarteten Nebenwirkung Kunst f&amp;uuml;r viele sonst noch haben kann... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.artmart.at&quot;&gt;http://www.artmart.at&lt;/a&gt; - 25.4. &amp;#8211; 1.5. im K&amp;uuml;nstlerhaus Wien</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Cover</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:35:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1729/">
    <title>S&amp;uuml;nde</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1729/</link>
    <description>&amp;#8222;Hey.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Hey.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Ich f&amp;uuml;hl mich heut so s&amp;uuml;ndig.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;...&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du mu&amp;szlig;t jetzt sagen: Nein, lieber Lindwurm. Das bist du gar nicht!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Was isn los?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Ich war wieder auf kreuz.net.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Was machstn sowas.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Ich wei&amp;szlig; auch nicht...&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du willst es dir holen!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Nein. Ich will doch nur eigentlich... Ich will Gegenargumente finden. Und es gelingt mir nicht.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Mit denen kann man nicht argumentieren. Das w&amp;uuml;rde voraussetzen dass sie sachlich diskutieren.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Yuri, werd ich zur H&amp;ouml;lle fahren?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du glaubst nicht mal an Gott!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Aber an die Kirche.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Schon, aber das ist ein eingetragener Verein im besten Fall.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Von dem du Mitglied bist.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;In meiner Freizeit kann ich machen was ich will.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Eh.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Eben.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Und?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Was und.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Werd ich zur H&amp;ouml;lle fahren?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Schon m&amp;ouml;glich. Dann fahr ich gleich mit dir.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Das ist nicht lustig.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Was willst du h&amp;ouml;ren?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du sollst einem Mann nicht beiliegen...das ist dem Herren ein Greuel.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;So wie Maultiere. Und Mischgewebe. Irgendwie liest das Buch keiner bis zum Ende.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Mischgewebe?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du sollst kein aus zweierlei F&amp;auml;den gewebtes Kleid tragen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Nicht dein Ernst.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Doch. Levitikus 19,19&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du kannst das auswendig.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Was glaubst du wievielen Zeugen Jehovas ich das schon an den Kopf geschossen habe?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Hm... Was haben sie gesagt?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Sehen Sie,... dar&amp;uuml;ber hab ich noch nie nachgedacht...&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Hm...&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;S&amp;uuml;&amp;szlig;er, ich wei&amp;szlig; du willst h&amp;ouml;ren: Alles was du tust ist richtig. Du brauchst dich nicht f&amp;uuml;rchten. S&amp;uuml;nde ist was ganz anderes. Tatsache ist: Ich hab doch wirklich keine Ahnung. Ich habe nicht mit Gott gesprochen. Ich wei&amp;szlig; nicht mal ob es ihn gibt. Ich glaube an ihn. Aber Beweis ist mein Gehirn noch lange keiner. Und wenn es Ihn gibt, woher soll ich bitte wissen was er will? Ich versuchs halt, nach bestem Wissen. Aber keine Sorge. Wenn du zur H&amp;ouml;lle f&amp;auml;hrst, fahr ich gleich mit. Das war kein Scherz. Denn nach dem alten Testament f&amp;auml;hrst du zur H&amp;ouml;lle fahre ich zur H&amp;ouml;lle, und der und der und die da f&amp;auml;hrt auch zur H&amp;ouml;lle.&amp;#8220; Ich scheine etwas zu laut gesprochen zu haben denn das alte Pelzhutweiblein dreht sich emp&amp;ouml;rt zu uns um.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Meinst du?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Mein ich. Und nach dem neuen Testament schaffst du es eh nicht allein und kannst dich darauf verlassen dass er genau wei&amp;szlig; wie er uns gemacht hat und du brauchst nur auf ihn vertrauen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Hm. Und woran soll man sich halten?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Ich sag mal: Es bleibt spannend. Und in der n&amp;auml;chsten Zeit kein kreuz.net mehr, okay?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du sprichst wie zu einem S&amp;uuml;chtigen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Hum...&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Danke.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Gern geschehen.&amp;#8220;</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Cosmopolis</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:35:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1720/">
    <title>Auf dem Postamt</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1720/</link>
    <description>menschen einpacken und mitnehmen. vielleicht gar keine so dumme idee. vielleicht liegen sie sogar schon verpackt unter den karusselpferdchen. oder in den regalen der mit luftdruckgewehren bewaffneten trickbetr&amp;uuml;ger? ich h&amp;auml;tte meinen menschen bitte gern per post nach hause geschickt. um mir die suche zu ersparen. andererseits. w&amp;uuml;rde man dann nicht z&amp;ouml;gern? das paket auch wirklich aufmachen? schliesslich kommt da irgendwer per post zu irgendwem. ob das menschlein im paket wirklich so erfreut dar&amp;uuml;ber ist? vielleicht in einem grossen karton? vielleicht selbst&amp;ouml;ffnende kartons? oder vor dem &amp;ouml;ffnen beruhigungsmittel durch den karton spritzen? pakete &amp;ouml;ffnen ist zerst&amp;ouml;rung. sollte man deshalb nie wieder etwas &amp;ouml;ffnen? das k&amp;ouml;nnte &amp;uuml;ber kurz oder lang zum problem werden. aber im prinzip ist es so. ende und anfang. zerst&amp;ouml;rung und neubeginn. ph&amp;ouml;nix aus der box? schachteln und kisten als neues trauma f&amp;uuml;r die menschheit? gibt es daf&amp;uuml;r irgendein gut klingendes und auf -phobie endendes wort? was solls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
irgendein psychiater wird eines erfinden. darin sind die mittlerweile ganz gut, denke ich. trotzdem w&amp;auml;re die idee nett. menschen sollten einfach kommen und nicht erst gefunden werden m&amp;uuml;ssen, doch selbst wenn dem so w&amp;auml;re, wer w&amp;uuml;rde die verteilung &amp;uuml;bernehmen? irgendwie hat die ganze sache einen haken. einen, der mir gar nicht gef&amp;auml;llt. wir brauchen mehr schicksalshafte zuf&amp;auml;lle im hauptpostamt des lebens. welches irgendwo im kopf des gr&amp;uuml;nen pferdchens versteckt ist. mehr unmotiviertes &amp;ouml;ffnen von interessant aussehenden k&amp;auml;stchen. auch wenn diese von seltsamen maschinen und sehr wahllos bef&amp;uuml;llt worden sind. wer weiss was darin ist. vielleicht v&amp;ouml;llig neue m&amp;ouml;glichkeiten, nie begangene wege und niemals gedachte gedanken. eine v&amp;ouml;llig neue welt im kleinen standardkarton der post. vielleicht auch jenes etwas, dass immer zu fehlen scheint, keinen namen und keine form hat und sich haupts&amp;auml;chlich durch eines hervortut: dem nichtvorhandensein. und sind diese schachteln f&amp;uuml;r jeden da, oder steht auf jeder ein name? darf sich jeder soviele nehmen, wie er tragen kann, oder gibt es die dinger nur in begrenzter st&amp;uuml;ckzahl und solange der vorrat reicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verk&amp;ouml;rpert so ein kleines p&amp;auml;ckchen wirklich das absolut mystische? das absolut unbekannte? die ultimative &amp;uuml;berraschung, wenn es dann mit einem lauten knall in die luft geht? und doch sind wir neugierig. nicht neugierig genug um alles zu &amp;ouml;ffnen, aber neugierig genug um uns hunderte mal zu fragen: was w&amp;auml;re wenn? und genau das ist der fehler. der gedanke des &amp;ouml;ffnens ohne die absicht es auch zu tun. klassische eigenschaft des menschen? vermutlich. menschen sind pakete. ziemlich gut verpackte pakete. oder es gibt nur noch stumpfe scheren, das kann auch sein. ich will es gar nicht wissen. ich will post.</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Blogville</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:08:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1727/">
    <title>A und B</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1727/</link>
    <description>Vor einiger Zeit haben sich A und B ins Badezimmer absentiert. Zum&lt;br /&gt;
reden. Nach dem Verlassen des Badezimmers gingen sie getrennter Wege.&lt;br /&gt;
Heute reden sie wieder miteinander. Mehr noch: Sie werden wieder&lt;br /&gt;
&amp;#8222;H&amp;ouml;rnchen&amp;#8220; genannt, A und B. Wo das Problem liegt verstehen alle, die&lt;br /&gt;
gute Freunde haben. B hat so genannten Erfolg, ist h&amp;ouml;rbar musikalisch&lt;br /&gt;
begabt und um ihren Finger ist meist ein gut aussehender junger Mann&lt;br /&gt;
gewickelt. As Vorstellungen von &amp;#8222;Erfolg&amp;#8220; liegen eher im Psychedelischen&lt;br /&gt;
und Gem&amp;uuml;tlichen. &amp;Auml;pfel und Birnen kann man eben nicht vergleichen,&lt;br /&gt;
besonders wenn es sich um eng befreundetes Gem&amp;uuml;se handelt. Menschen, die&lt;br /&gt;
aneinander reiben, dass es raucht und sich doch immer wieder&lt;br /&gt;
zusammenraufen, l&amp;ouml;sen immer wieder Kopfsch&amp;uuml;tteln aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als euer Autor B kennen lernte, steckte er selbst in einer&lt;br /&gt;
Zweierfreundschaft mit Hang zur Rauchentwicklung. Er und L wissen also&lt;br /&gt;
auch bescheid. B steckte damals mit N unter einer Decke. Beide Paare&lt;br /&gt;
verband das Ziel etwas anders zu sein. Und etwas anders waren sie alle.&lt;br /&gt;
JedeR f&amp;uuml;r sich. Was der einen in Sachen Musik oder Abstraktionsf&amp;auml;higkeit&lt;br /&gt;
in die Wiege gelegt war, machten der andere mit Witz und anderem&lt;br /&gt;
Geschlecht wett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fein, k&amp;ouml;nnte man sich denken. Alle wie sie k&amp;ouml;nnen und wollen. Und wenn&lt;br /&gt;
schon Fallobst nicht vergleichbar ist, wie soll das dann mit Menschen&lt;br /&gt;
klappen. Nur dass das eben leichter gesagt ist, als gelebt. Wenn&lt;br /&gt;
H&amp;ouml;rnchen eine enge Beziehung leben kann es schon vorkommen, dass diese&lt;br /&gt;
Beziehung &amp;#8222;verhornt&amp;#8220;. Man kennt sich schon so lange, sieht sich im&lt;br /&gt;
Anderen und hat sich aneinander gew&amp;ouml;hnt. Nur ans Projizieren kann man&lt;br /&gt;
sich nicht gew&amp;ouml;hnen. Die eigenen W&amp;uuml;nsche scheinen sich f&amp;uuml;r den anderen&lt;br /&gt;
zu erf&amp;uuml;llen, die eigenen Schw&amp;auml;chen werden ihm oder ihr daf&amp;uuml;r&lt;br /&gt;
zugeschrieben. Ausgleichende Gerechtigkeit, die so lange geht, bis&lt;br /&gt;
nichts mehr geht. Nichts au&amp;szlig;er Eifersucht. Die geht immer. Ns Urteil&lt;br /&gt;
&amp;uuml;ber Bs Lebenswandel: &amp;#8222;Hippieschei&amp;szlig;&amp;#8220;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, dass es S gibt. S Mag Hippieschei&amp;szlig;, Autostoppen und Wollef&amp;auml;rben.&lt;br /&gt;
Trefflich?! L und Euer Autor haben in der Zwischenzeit das Kriegsbeil&lt;br /&gt;
mit der feinen Klinge begraben, nachdem sie maturiert haben und sich nur&lt;br /&gt;
noch sehen m&amp;uuml;ssen, wenn ihnen gerade danach ist.&lt;br /&gt;
Dumm nur, das enge Freundschaften nichts f&amp;uuml;r S sind. Und Menschen dazu&lt;br /&gt;
neigen nicht loslassen zu k&amp;ouml;nnen. A und B absentieren sich also wieder&lt;br /&gt;
ins Badezimmer. Der Rest wartet vor der T&amp;uuml;r. Weil Schadenfreude die&lt;br /&gt;
sch&amp;ouml;nste Freude ist?</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Cosmopolis</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:34:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1728/">
    <title>Physik macht das leben einfach.</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1728/</link>
    <description>quer &amp;uuml;ber meinen k&amp;ouml;rper spannt sich ein seil.&lt;br /&gt;
erhitzt mein gem&amp;uuml;t.&lt;br /&gt;
straff gezogen.&lt;br /&gt;
h&amp;auml;lt mich fest.&lt;br /&gt;
prickelt und spannt bei jeder bewegung.&lt;br /&gt;
violettes nylon.&lt;br /&gt;
weich.&lt;br /&gt;
nicht das erste mal.&lt;br /&gt;
aber das erste mal dass es mit meiner haut eine einheit bilden wird. einige stunden lang.&lt;br /&gt;
macht mich nerv&amp;ouml;s, ja. aber nicht &amp;auml;ngstlich.&lt;br /&gt;
wie weit wollen wir gehen?&lt;br /&gt;
welche erwartungen hast du an mich?&lt;br /&gt;
und welche forderungen stelle ich an dich?&lt;br /&gt;
die rollen sind nicht so verteilt wie es aussehen mag..&lt;br /&gt;
obwohl ich mich hingebe habe ich die kontrolle.&lt;br /&gt;
ich sage genug.&lt;br /&gt;
ich sage wie weit.&lt;br /&gt;
ich bestimme die regeln.&lt;br /&gt;
sehr kompliziert also dieses spiel zwischen zwei vertrauten.&lt;br /&gt;
erfordert ein hohes ma&amp;szlig; an einf&amp;uuml;hlungsverm&amp;ouml;gen, selbstbeherrschung und vertrauen.&lt;br /&gt;
und, in meinem fall, ein violettes seil.&lt;br /&gt;
aber das ist es nicht.&lt;br /&gt;
es ist das gef&amp;uuml;hl dass es vermittelt.&lt;br /&gt;
und die art wie es geschlungen wird.&lt;br /&gt;
mich ber&amp;uuml;hrt und h&amp;auml;lt.&lt;br /&gt;
und.. wenn es richtig gemacht wird, in der richtigen art, bei der richtigen bewegung, in eine richtung nachgibt w&amp;auml;hrend es in die andere richtung flie&amp;szlig;t.&lt;br /&gt;
die haut nicht aufscheuert.&lt;br /&gt;
aber vielleicht rot aufreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt viele verschiedene varianten.&lt;br /&gt;
in denen man erotische phantasien verwirklichen kann.&lt;br /&gt;
im prinzip ist es sehr einfach.&lt;br /&gt;
so wie alles zwischenmenschliche ja im prinzip &lt;i&gt;so&lt;/i&gt; einfach ist. zumindest wenns um k&amp;ouml;rperlichkeit geht. in der theorie.&lt;br /&gt;
weil es geht ja haupts&amp;auml;chlich um reibung.&lt;br /&gt;
und wie f&amp;uuml;r alles was theoretisch ja ganz einfach ist, aber bei l&amp;auml;ngerem hinschauen lang nicht so wie gedacht erfinden wir naturgesetze. dinge wie sie sein sollten wenn sie so w&amp;auml;ren wie wir das jetzt aber ganz genau, weltumfassend und allgemein g&amp;uuml;ltig festgelegt haben.&lt;br /&gt;
reibung.&lt;br /&gt;
eine, wenn ich die wiki zitieren darf: &quot;physikalische kraft, die einer relativbewegung zwischen zwei einander ber&amp;uuml;hrenden k&amp;ouml;rpern entgegenwirkt.&quot;&lt;br /&gt;
klingt simpel.&lt;br /&gt;
aber schauen wir uns das im detail doch mal an.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;physikalische kraft&lt;/b&gt;. ..ist ja nicht so unbedingt der bringer an der bar. baby, la&amp;szlig; uns die physik erforschen. kriegt vielleicht einen kreativit&amp;auml;tspunkt. wenn gut im folgenden ausgef&amp;uuml;hrt (ja, man kann auch mit wirklichem wissen beeindrucken.) m&amp;ouml;glicherweise sogar mehr.&lt;br /&gt;
aber:&lt;br /&gt;
punkt eins:&lt;b&gt; &quot;relativbewegung&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ja genau, weil wie denn nun?&lt;br /&gt;
nach oben und unten? nach vor und nach hinten? kreisen? und dann gleich n&amp;auml;mlich sozusagen eigentlich mit den vorigen fragen schon fest verbunden: wie schnell oder langsam?&lt;br /&gt;
der n&amp;auml;chste punkt scheint nicht weniger zwiesp&amp;auml;ltig.&lt;br /&gt;
zweitens:&lt;b&gt; &quot;zwei einander ber&amp;uuml;hrender&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
wir lassen mal die grundfrage &quot;warum denn nur zwei??&quot; aus und beschr&amp;auml;nken uns auf die schwierigkeit des ber&amp;uuml;hrens. wo? wie fest? wie lange? und dabei dann wieder, im hinterkopf behaltend f&amp;uuml;r die fortgeschrittenen, die kombination mit punkt eins&lt;i&gt; (relativbewegung)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
nicht nur dass das jetzt sowieso schon schwer genug ist, kommt jetzt gleich das unfassbare.&lt;br /&gt;
punkt vier: &lt;b&gt;k&amp;ouml;rper&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
und wieder lassen wir uns von der simplen sprache t&amp;auml;uschen, denken uns, ha! zwei silben, was kann denn das schon ausrichten und vergessen was denn nun alles so kompliziert macht. was wir bei jedem andern punkt vorher auch schon ausgelassen haben.&lt;br /&gt;
die menschliche wahrnehmung.&lt;br /&gt;
wem ist was zu langsam oder zu schnell, zu fest, zu leicht, zuviel hier, zuviel aber ein st&amp;uuml;ckchen weiter links, nein, ein st&amp;uuml;ckchen weiter .. in die richtung.. ja.. ja..&lt;br /&gt;
ja..&lt;br /&gt;
ja? &lt;br /&gt;
.. nein.&lt;br /&gt;
das einzige dass nun wirklich wie von selbst geht ist die anziehungskraft. zwischen k&amp;ouml;rpern. das merkt man gleich. ob man den k&amp;ouml;rper bei seinem haben mag. angeblich wird das in der ersten sekunde schon gekl&amp;auml;rt.&lt;br /&gt;
zumindest ein punkt der keine probleme zu machen scheint.&lt;br /&gt;
in der modernen welt von wonderbra, po-push-up, und mieder allerdings.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
egal.&lt;br /&gt;
wir haben unsere gesetze. unkompliziert. einfache gschichteln in die wir zahlen einsetzen. die auf fast allen besiedelten flecken der erde gelten sollen. danach hat sich ja auch bitte jederman zu richten.&lt;br /&gt;
weil: macht alles einfacher.&lt;br /&gt;
macht alles &amp;uuml;berschaubarer.&lt;br /&gt;
wir glauben es blo&amp;szlig; kompliziert.&lt;br /&gt;
wir verschn&amp;ouml;rkseln es sogar noch zus&amp;auml;tzlich! machen uns gedanken um uns. um den oder diejenigen mit denen wir unsere phantasien  umsetzen m&amp;ouml;chten. und dann.. dann wird alles noch schwieriger. dann mischt die gesellschaft mit. wie in jedem von uns die vorstellungen und vor allem die erwartungen der sozialen umwelt mit unseren hoffnungen und tr&amp;auml;umen uno spielen bis einer schreit und dann.. dann wirds richtig stressig.&lt;br /&gt;
denn das ist nun wirklich &amp;uuml;berall anders. ich brauch nur von einem ende wiens ans andere fahren und werde hunderte meinungen sammeln k&amp;ouml;nnen wie das alles zu sein hat. was erlaubt ist und was nicht, auch wenn ich nur zwanzig menschen befrage.&lt;br /&gt;
aber wir haben unsere naturgesetze um uns daran festzuhalten.&lt;br /&gt;
es k&amp;ouml;nnte alles so einfach sein.&lt;br /&gt;
wir haben es uns angsehen.&lt;br /&gt;
wir haben es zerlegt.&lt;br /&gt;
wir haben folgendes draus gemacht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wenn die Relativgeschwindigkeit \vec{v}_{\rm rel} = \vec{v}_1 - \vec{v}_2 zwischen K&amp;ouml;rper 1 und K&amp;ouml;rper 2 am Kontaktpunkt ungleich Null ist, reiben die K&amp;ouml;rper an diesem Kontaktpunkt.&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r die auf K&amp;ouml;rper 1 wirkende Reibkraft \vec{F}_{\rm R1} gilt nach Coulomb:&lt;br /&gt;
\vec{F}_{\rm R1} = - \mu_{\rm R} |\vec{F}_{\rm N}| \frac{\vec{v}_{\rm rel}}{|\vec{v}_{\rm rel}|},&lt;br /&gt;
wobei \vec{F}_{\rm N} die Normalkraft (senkrecht zur Ber&amp;uuml;hrebene am Kontaktpunkt) ist und &amp;#956;R als Reibbeiwert oder Reibungskoeffizient bezeichnet wird.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in meinem fall die euler-eytelwein formel.)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles ganz einfach.</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Cosmopolis</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:34:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1731/">
    <title>Editorial</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1731/</link>
    <description>Reibung ist eine physikalische Kraft, die einer Relativbewegung zwischen zwei einander ber&amp;uuml;hrenden K&amp;ouml;rpern entgegenwirkt. Soviel zur Theorie. In der Praxis reicht ihr Effekt in jeder Kommunikation, jeder Gesellschaft und jeder Handlung. Manchmal kann das schon recht aufreibend sein, andererseits sch&amp;uuml;tzt uns die Reibung davor, dass alles ein bisschen zu glatt l&amp;auml;uft, und das w&amp;uuml;rzt ja bekanntermassen das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Aussage findet sich neben der bew&amp;auml;hrten Kolumne von Don Dahlmann, und ausgesuchten Meinungen auch ein St&amp;uuml;ck Meinung vom eSeL zur Lage des Kunstmarktes. Bebildert wird das, wie bereits letztes Mal, von erlesenen Flickeristas (&lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/fieldsphotos/&quot;&gt;fieldsbh&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/tallkev/&quot;&gt;tallkev&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/oefe/&quot;&gt;oefe&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/robertfrancis/&quot;&gt;RobertFrancis&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/mag3737/&quot;&gt;mag3737&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/redjar/&quot;&gt;redjar&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/gjw/&quot;&gt;ozjimbob&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/84622188@N00/&quot;&gt;yuksing&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://flickr.com/people/elsie/&quot;&gt;Elsie esq.&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun, gutes Gelesen!</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:35:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1719/">
    <title>Eyes On - ARTmART</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1719/</link>
    <description>Vom 25. April bis zum 1. Mai 2007 rennt im Wiener K&amp;uuml;nstlerhaus der ARTmART. Hier kann man bei freiem Eintritt Werke von fast 200 &amp;ouml;sterreichischen und griechischen K&amp;uuml;nstlern begutachten und zum Fixpreis von 70.- pro St&amp;uuml;ck auch gleich mitnehmen. Nie war Kultur leistbarer!</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Eyes On</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:08:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1717/">
    <title>Reibung</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1717/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;float: left; width: 240px; height: 450px; padding:0 0px 20px 0&quot;&gt;&lt;h3 class=&quot;storyTeaser&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;&quot; style=&quot;color:#666666;&quot;&gt;Inner conflict&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;startAutor&quot;&gt;von mudkat&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;padding:2px&quot;&gt;&lt;img style=&quot;width:474px;&quot; src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/57/154286051_a95fb9503f.jpg?v=0&quot; alt=&quot;Inner Conflict&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/mudkat/154286051/&quot;&gt;Bildquelle&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1716/&quot;&gt;Permalink&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1716/comment&quot;&gt;Kommentar posten&lt;/a&gt; | &lt;a prefix=&quot; | &quot; href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1716/#comments&quot;&gt;0 Kommentare&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div class=&quot;clearall&quot;&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Trottoir</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:07:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1716/">
    <title>Inner conflict</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1716/</link>
    <description>&lt;img style=&quot;width:474px;&quot; src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/57/154286051_a95fb9503f.jpg?v=0&quot; alt=&quot;Inner Conflict&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/mudkat/154286051/&quot;&gt;Bildquelle&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:07:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1721/">
    <title>Der Kern</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1721/</link>
    <description>Dinge &amp;auml;ndern sich mit der Zeit, das ist eine Binsenweisheit, ein Partysatz, den man sich eigentlich nur heimlich selber sagen kann. Aber man ist froh, dass sich viele Dinge von alleine verabschieden. Die ganzen Sachen, die einen unruhig haben sein lassen, weil man sie noch ausprobieren musste, weil man Angst hatte, dass man etwas verpasst und man lieber noch die n&amp;auml;chsten drei Bier trinkt, weil &lt;i&gt;es k&amp;ouml;nnte ja noch was passieren&lt;/i&gt;, diese Sachen sind zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil weg. Das ist gut, weil man keine Zeit mehr damit verschwendet, sich mit Dingen zu messen. Man findet heraus, was man wirklich kann, merkt, dass es keinen Sinn macht, sich mit Dingen zu schm&amp;uuml;cken, die man nicht wirklich beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erkennt, dass man nie so schreiben kann, wie Autor X oder Autor Y, weil einem dieser Blick fehlt. Man kann nur versuchen sie zu imitieren, und hoffen, dass man nicht dabei erwischt wird, aber selbst eine gelungene, nie entdeckte Imitation bleibt doch eben auch nur eine Imitation und die Kraft, die man auf so etwas verwendet, die kann man genauso gut in eigene Projekte stecken. Man beschlie&amp;szlig;t, kein Fotograf zu werden. Vielleicht kann man ein wenig fotografieren, vielleicht gelingt einem unter tausend Fotos auch mal ein guter Schuss, aber man ist einfach nicht gut. Man beschlie&amp;szlig;t, keine klassische Karriere in einem B&amp;uuml;ro machen zu wollen. Weil man eingesehen hat, dass man einfach nicht stressresistent ist. Und weil sich permanent fragt, ob das, was man da macht, einen wirklich interessiert. Schlechte Voraussetzungen f&amp;uuml;r eine Karriere. Man beschlie&amp;szlig;t doch keine akademische Karriere zu machen, auch wenn der Politik- und der Geschichtsprofessor einem noch vor dem Magister eine Doktorandenstelle anbieten, weil man Angst davor hat, in einem Reihenhaus in Bonn-Meckenheim zu enden. Man wirft mindestens zwei journalistische Karrieren weg, weil sie einen langweilen und weil man wieder diese vorgefertigte Zukunft nachts vor Augen hat. Und so folgt ein Ding nach dem anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeitlang habe ich gedacht, dass das schlecht sei, dieser Verlust der unb&amp;auml;ndigen Kraft, alles tun zu wollen und sich einzubilden und es auch zu k&amp;ouml;nnen. Am Anfang f&amp;uuml;hlte sich das bei mir so an, als w&amp;uuml;rde ich versagen. Ich konnte mir doch vorstellen, dieses oder jenes zu tun, aber ich konnte es nicht umsetzen. F&amp;uuml;hrte am Ende zu einer merkw&amp;uuml;rdigen Lethargie, in der ich gar nichts mehr gemacht habe, weil ich dachte, das wenn ich das eine nicht kann, es auch keinen Sinn macht, andere Sachen zu tun. Klingt komisch, Melancholiker werden mich verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nat&amp;uuml;rlich kann man nicht einfach alles beiseiteschieben, weil viele Tr&amp;auml;ume oder W&amp;uuml;nsche oder Ideen am Ende schlimme Wunden hinterlie&amp;szlig;en. Manche Verletzungen, gerade jene, die aus Liebe entstanden sind, bleiben h&amp;auml;ngen, andere perlen an einem ab. Am schlimmsten sind nat&amp;uuml;rlich die Verletzungen, die aus heiterem Himmel kamen. Jene, die einem Erdbeben gleich, alles auseinandergerissen haben, und einen verst&amp;ouml;rt in rauchenden Tr&amp;uuml;mmern haben stehen lassen. Und man nicht mal eine Erkl&amp;auml;rung hatte, und so monatelang torkelnd durch die Gegend ging, nur aufrecht erhalten durch das Korsett des Alltags mit all seinen grausamen &lt;i&gt;Verpflichtungen&lt;/i&gt; wie Miete, Strom, Wasser, Gas. Manchmal war das gut, weil man Zeit hatte und beim Durchst&amp;ouml;bern der Reste festgestellt hat, dass man bei der Statik ein paar grundlegende Fehler begangen hatte. &quot;Aha&quot;, dachte man, &quot;wie dumm, das machen wir aber das n&amp;auml;chste Mal anders.&quot; Und ganz bewusst schlie&amp;szlig;t man ein Ding nach dem anderem aus seinem Leben aus. Manche aus Angst, manche aus mangelnder Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit lang hat mir dass richtig Spa&amp;szlig; gemacht, diese Reduktion, sich dran reiben, bis die Ecken glatt sind. Alles rauswerfen, das Leben entkernen, wie ein altes Haus, bis man nur noch das nackte Mauerwerk sieht, bis alles &amp;Uuml;berfl&amp;uuml;ssige weg ist und man erleichtert aufatmen kann und denkt &quot;Das bin ich, ganz ohne alles. Das ist sehr sch&amp;ouml;n.&quot; Aber irgendwo klebt immer noch eine Erinnerung, an die man nicht rankommt, denn genauso, wie man nicht alles perfekt k&amp;ouml;nnen kann, genauso wenig gibt es die perfekte Reduktion.  Ein Ph&amp;auml;nomen, das man im &amp;Uuml;brigen in manchen Blogs beobachten kann. Wenn das Layout im Laufe der Zeit immer mehr reduziert wird, bis am Ende fast nur noch die nackten Buchstaben auf dem einfarbigen Hintergrund stehen, bis der Autor den Gedanken bekommt, das selbst die Buchstaben zuviel sind, und eigentlich eine komplett wei&amp;szlig;e, gr&amp;uuml;ne, rote oder schwarze Seite reichen w&amp;uuml;rde, und man froh w&amp;auml;re, wenn die Leser einen so gut kennen k&amp;ouml;nnten, dass sie ersp&amp;uuml;ren k&amp;ouml;nnten, was man an dem Tag gerade sagen will.
</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Kolumne</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:09:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1722/">
    <title>Auf gute Nachbarschaft</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/stories/1722/</link>
    <description>Abgedroschene Phrasen bekam man zu jeder Zeit im Dutzend billiger. Die hierzustadt vermutlich bekannteste ist &quot;Wien ist anders.&quot; Und immer wieder gern wird auch ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert, &quot;Wo Menschen sind, da menschelts.&quot; Beide Aussagen haben eine absolute Grundwahrheit, nur will man die nicht immer wahrhaben m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in der Stadt wohnt, hat fast automatisch Nachbarn. Und im Gegensatz zu ihren Artverwandten am Land zeichnen sich ihre Urbanen Kollegen grunds&amp;auml;tzlich dadurch aus, dass man sie nicht kennt. Das ist die wunderbare Anonymit&amp;auml;t der Gro&amp;szlig;stadt - einzig der Umstand, dass viele H&amp;auml;user nicht schalldicht gebaut sind, macht einem immer wieder einen Strich durch diese Rechnung. Ein paar Tage nach meinem Einzug lag ich friedlich auf dem Sofa und freute mich auf eine ausgiebige Portion Schlaf - aus der nichts wurde, da von links pl&amp;ouml;tzlich eine kakophone Mischung aus Baul&amp;auml;rm, Gel&amp;auml;chter und Helge Schneiders &quot;Fitze Fitze Fatze&quot; dr&amp;ouml;hnte - ein Afront, der von den Nachbarn vor mir binnen Minuten mit trashigem 90er Jahre-Eurodance und f&amp;uuml;hlbar donnernden Tanzschritten beantwortet wurde. Das gute an der Sache ist, dass ein nahmhafter Hersteller von Subwoofern und Lautsprechern tags darauf um ein paar Euro reicher war, und seit ich beim kleinen Anzeichen von musikalischer Entartung die J-Pop-Keule schwinge, herrscht zumindest in dieser Hinsicht Friede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles tangiert den 17-j&amp;auml;hrigen Metaller in unserem Stock nat&amp;uuml;rlich nicht, denn seine Kopfh&amp;ouml;rer sind inzwischen eine unheilige Symbiose mit dem fettigen Haupthaar um sie herum eingegangen, die jedliches Ger&amp;auml;usch von aussen abblockt. Das ist auch gut so, den schr&amp;auml;g &amp;uuml;ber ihm wohnt ein junges Paar, dass sich alle paar Tage gegenseitig aus der Wohnung wirft, was den gerade delogierten Part nat&amp;uuml;rlich zu einer halbst&amp;uuml;ndigen Klopforgie an der ja doch eigentlich gemeinsamen T&amp;uuml;r motiviert. Und auch der Monarchist am anderen Ende des Ganges hat sich noch nicht dazu ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert - aber das &amp;ouml;sterreichisch-ungarische Wappen an seiner T&amp;uuml;r wehrt vermutlich nicht nur demokratische Geister, sondern auch postmoderne Realit&amp;auml;ten ab. Schick, eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Stock teilen sich eine Firma, deren T&amp;uuml;rschild deutlich darauf hinweist, dass sie eigentlich im 14. Bezirk sitzt, also ganz wo anders, ein junger Hippie mit einem vergilbten 80er-Jahre-Piratensticker an der T&amp;uuml;r und eine etwa 400 jahre alte Frau mitsamt Tochter und Enkelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss finden sich ein Farradabstellplatz, der auch gerne zur Entsorgung von &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssigen B&amp;uuml;chern, M&amp;ouml;beln und Kleidungsst&amp;uuml;cken verwendet wird. Besonders hervorheben m&amp;ouml;chte ich da den mitf&amp;uuml;hlenden und bedachten Zeitgenossen, der mir fast jeden zweiten Tag ein Kleinod auf den Sattel legt - mal ein abgerissener Kopfh&amp;ouml;rer, dann wieder ein vollst&amp;auml;ndig totgesessenes Kissen. Ob er identisch oder nur seelenverwandt mit dem menschlichen Wirbelsturm ist, der s&amp;auml;mtliche in die Hausbriefk&amp;auml;sten gesteckte Werbeprospekte mit viel Liebe zum Detail quer &amp;uuml;ber den Gang verteilt, werde ich wohl so schnell nicht rausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charme der ganzen Sache liebt aber nicht nur im sozialvoyeristischen Potential, sondern auch in der Tatsache, dass das Haus direkt an ein Hotel grenzt - und im Fr&amp;uuml;hling vergeht nicht eine Woche, in der sich nicht irgendeine gottverlassene Touristengruppe in unser kleines Feuchtbiotop verirrt - die reagieren dann meistens auf die gleiche Art, die sie auch an den Tag legen, wenn der Herr Ober im Caf&amp;eacute; Hawelka ihnen nahe legt, sie m&amp;ouml;gen sich doch zu anderen G&amp;auml;sten an den Tisch setzen - mit nacktem Entsetzen und weltrekordverd&amp;auml;chtiger Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber manche zeigen sich interess- und fasziniert, und wenn sie Gl&amp;uuml;ck haben, bekommen sie von der Hausmeisterin neben der Wegbeschreibung (&quot;Naaa, ausse m&amp;uuml;ssts, und dann ums Eck!&quot;) noch ein Kochrezept mit. Und das ist ja auch schon was wert.</description>
    <dc:creator>philipp.droessler</dc:creator>
    <dc:subject>Instant Illusion</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 philipp.droessler</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-16T01:09:00Z</dc:date>
  </item> 


<textinput rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0303/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0303/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
