am 27. Mrz, 21:50

Sehr geehrter Herr Dahlmann,
ich bin jetzt 24 und studiere Philosophie in Dresden und las mit Begeisterung diesen Beitrag zum Thema Fremdwörter. Das Phänomen zur Affinität diverser Xenologismen erkläre ich mir selbst als notwendige Vorraussetzung für Explikation. Die Schärfe und Differenzierung soll Fehler in der Begriffsdeutung vermeiden. (-> Sprachphilosophie Frege, Russell usw.). Wie kann ich Erkenntnisse erlangen, wenn ich mich im eklektischen Meer der Vagheit treiben lasse. Kann ich synthetische Urteile a priori formulieren, wenn ich von Gott spreche und jeder Rezipient etwas anderes darunter versteht? Gott in Form von Materie, oder Energie, oder eines polynominösen Quantenstroms... INFORMATIONEN und ihre Grenzen, die sich durch unser kognitives Vermögen konstituieren, kann ich nicht einfach so leger mit sozietätskonformistischen Sexualtrieben verbauen. Ich mag es so sehen, wie Wittgenstein: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ (TLP), heißt pro Genauigkeit des Denkens!!!
Nun zu meiner Größten Bewunderung haben sie das Studium ohne seriösen Szientismus bewerkstelligt: die Frage nach dem WIE?, stellt sich bei mir und vlt. anderen Lesern ganz laut. Das warum scheint mir selbst auch sehr einleuchtend! Man muß aber dazu sagen, daß Aristoteles mit Pythia eine solche "Ideal-normative" Ehe geführt haben und ein kontemplatives Leben führten. Ich verbleib in der Hoffnung ein ebenso verrücktes Huhn zu finden und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.
~ myrmikonos




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