
Buurezmorge
von Christian Leu
Liebe Freunde der gepflegten Esskultur! Wir nehmen heute ein Thema auf, das vorwiegend zur warmen Jahreszeit in jedem 2ten Garten stattfindet und in der kalten Jahreszeit ihre Fortsetzung in
Seminaren, Hotelrestaurants und Geburtstagsfeieren findet. Wir sprechen vom gepflegten Buffet, das im Sommer vor allem den Salat betrifft und in der gehobenen Gesellschaft jegliche weiteren Speisen.
Ein Buffet ermöglicht es dem Essenden seinen Teller mit Speisen seiner Wahl und Lust zu füllen. Je nach dem Stand der Gesellschaft und dem Preis des Buffets geschieht dies in verschiedenen Variationen, angefangen bei der schlichten Selbstbedienung und der damit verbundenen chaotischen Bedienung eines Salatbestecks und dem gleichzeitgen festhalten am Teller was dann zumindest in der Erkenntnis endet dass 3 Hände noch praktischer wie 2 Hände wären. Dann lieber noch ein bedientes Buffet, an dem man nur sagen kann was man will und eine Fachperson für das anständige Aufladen der Speisen verantwortlich ist. Inklusive einer fachlich durchgedachten Präsentation und Aufbereitung.
Das Frühstücksbuffet, das in der Schweiz jeweils als "Frühstück auf dem Bauernhof" am 1. August mit einem nationalen Gedenktag gefeiert wird und ansonsten in fast jedem Hotel anzutreffen ist muss aus diesen Betrachtungen ausgeschlossen werden. Ein Frühstückbuffet ist etwas vom praktischsten das es gibt, denn man weiss eigentlich eh was man will und die neue Situation dass mittlerweile zumeist auch Apfelsaft vorhanden ist, ist umso sympathischer. Ein Frühstücksbuffet kann einem soweit bringen seinen permanenten Wohnsitz in ein einfaches Landhotel zu verlegen, da damit auch die Pflege der Bettwäsche eingeschlossen wäre. Aber um zuhause auf regelmässiger Basis ein Frühstücksbuffet zu organisieren, dazu fehlt vielerorts der Durchhaltewillen der Haushaltsverantwortlichen!
Kommen wir wieder zu den anderen Veranstaltungen, an denen man erwartungsvoll hingeht um sich dann an Speis und Trank zu erfreuen. Sobald man sitzt stellt man also fest dass man wieder aufstehen muss um dann in einer Schlange von Menschen an verschiedensten Speisen vorbeizugehen. An Speisen, denen man teilweise nicht ansieht was es ist, und es teilweise auch nicht wissen will. Hat man die falsche Strategie gewählt hat man den Teller schon voll bevor überhaupt was leckeres auftaucht und dauernd hat man Stress wieviel man nun eigentlich will.
Dass es auch anders geht sieht man in der griechischen Esskultur, in der jeweils ein "Alphaesser" sich für eine Auswahl von Speisen entscheidet und diese für den ganzen Tisch bestellt. Man hat dann nämlich den Vorteil auch was zu probieren und wenns passt gleich zuzuschlagen und die ganze Platte abzuräumen. Sowas kann man jederzeit einem Buffet vorziehen und hat sogar den Vorteil das alte Sprichwort "Was der Bauer nicht kennt isst er nicht" auszuschalten. Ein Schlag gegen die schweizerische vorsichtige Esskultur!
Kommen wir also zum Schluss dass ein Buffet grundsätzlich in etwa genauso anstrengend ist wie morgens vor dem Kleiderschrank zu stehen und sich für einen der 2 Pullover zu entscheiden die noch sauber sind. Eine Entscheidung die den weiteren Verlauf des Tages prägt und genauso mag ich am Buffet nicht zu entscheiden was nun genau in welcher Kombination auf meinen Teller kommt. Ich entscheide so schon genug den lieben langen Tag. Im Endeffekt bestell ich lieber einen Teller mit einer Kombination die bewährt ist, anständig angerichtet ist und in einer Menschenfreundlichen Portion!
Aber den Buurezmorgebuffet am 1. August lass ich mir nicht entgehen...
Nur sollte man diesen mal analysieren und die verschiedenen Taktiken der Besucher offenlegen...
Seminaren, Hotelrestaurants und Geburtstagsfeieren findet. Wir sprechen vom gepflegten Buffet, das im Sommer vor allem den Salat betrifft und in der gehobenen Gesellschaft jegliche weiteren Speisen.
Ein Buffet ermöglicht es dem Essenden seinen Teller mit Speisen seiner Wahl und Lust zu füllen. Je nach dem Stand der Gesellschaft und dem Preis des Buffets geschieht dies in verschiedenen Variationen, angefangen bei der schlichten Selbstbedienung und der damit verbundenen chaotischen Bedienung eines Salatbestecks und dem gleichzeitgen festhalten am Teller was dann zumindest in der Erkenntnis endet dass 3 Hände noch praktischer wie 2 Hände wären. Dann lieber noch ein bedientes Buffet, an dem man nur sagen kann was man will und eine Fachperson für das anständige Aufladen der Speisen verantwortlich ist. Inklusive einer fachlich durchgedachten Präsentation und Aufbereitung.
Das Frühstücksbuffet, das in der Schweiz jeweils als "Frühstück auf dem Bauernhof" am 1. August mit einem nationalen Gedenktag gefeiert wird und ansonsten in fast jedem Hotel anzutreffen ist muss aus diesen Betrachtungen ausgeschlossen werden. Ein Frühstückbuffet ist etwas vom praktischsten das es gibt, denn man weiss eigentlich eh was man will und die neue Situation dass mittlerweile zumeist auch Apfelsaft vorhanden ist, ist umso sympathischer. Ein Frühstücksbuffet kann einem soweit bringen seinen permanenten Wohnsitz in ein einfaches Landhotel zu verlegen, da damit auch die Pflege der Bettwäsche eingeschlossen wäre. Aber um zuhause auf regelmässiger Basis ein Frühstücksbuffet zu organisieren, dazu fehlt vielerorts der Durchhaltewillen der Haushaltsverantwortlichen!
Kommen wir wieder zu den anderen Veranstaltungen, an denen man erwartungsvoll hingeht um sich dann an Speis und Trank zu erfreuen. Sobald man sitzt stellt man also fest dass man wieder aufstehen muss um dann in einer Schlange von Menschen an verschiedensten Speisen vorbeizugehen. An Speisen, denen man teilweise nicht ansieht was es ist, und es teilweise auch nicht wissen will. Hat man die falsche Strategie gewählt hat man den Teller schon voll bevor überhaupt was leckeres auftaucht und dauernd hat man Stress wieviel man nun eigentlich will.
Dass es auch anders geht sieht man in der griechischen Esskultur, in der jeweils ein "Alphaesser" sich für eine Auswahl von Speisen entscheidet und diese für den ganzen Tisch bestellt. Man hat dann nämlich den Vorteil auch was zu probieren und wenns passt gleich zuzuschlagen und die ganze Platte abzuräumen. Sowas kann man jederzeit einem Buffet vorziehen und hat sogar den Vorteil das alte Sprichwort "Was der Bauer nicht kennt isst er nicht" auszuschalten. Ein Schlag gegen die schweizerische vorsichtige Esskultur!
Kommen wir also zum Schluss dass ein Buffet grundsätzlich in etwa genauso anstrengend ist wie morgens vor dem Kleiderschrank zu stehen und sich für einen der 2 Pullover zu entscheiden die noch sauber sind. Eine Entscheidung die den weiteren Verlauf des Tages prägt und genauso mag ich am Buffet nicht zu entscheiden was nun genau in welcher Kombination auf meinen Teller kommt. Ich entscheide so schon genug den lieben langen Tag. Im Endeffekt bestell ich lieber einen Teller mit einer Kombination die bewährt ist, anständig angerichtet ist und in einer Menschenfreundlichen Portion!
Aber den Buurezmorgebuffet am 1. August lass ich mir nicht entgehen...
Nur sollte man diesen mal analysieren und die verschiedenen Taktiken der Besucher offenlegen...


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am 24. Jun, 08:24
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