
Landpomeranze und Stadtkatze
von eria
Grundsätzlich unterscheidet sich mein Nachtleben nicht von Anderen, jedoch
schlagen in meinem Herzen mehrere Seelen. Als bekennende Mondsüchtige und
den damit verbundenen Nebenwirkungen, koste ich meine Nacht immer wieder
anders aus. Gerade eben, frisch aus einem Landurlaub retour, suche ich die
Sterne im Nachthimmel von Wien. Doch das einzige was leuchtet ist die
Stadt an sich. Es ist immer wieder ein Erlebnis, die Schattenlichter von
Wien zu erkunden. Raus zu gehen, den Mond zu suchen und Reklame und einen
Drink in der Lieblingsbar zu finden. Das Gute an meinen nächtlichen
Streifzügen ist, dass es selten ein Mitternachtsshopping gibt, denn
ansonsten wäre ich wohl schon bankrott. Natürlich finde ich den Mond auch
in der Großstadt... zum Beispiel in Wien am Zentralfriedhof . Leider gönne
ich mir das nächtliche Abenteuer sehr selten, da ich nicht die Mutigste
bin und die Öffnungszeiten nicht unbedingt für mondsüchtige Landpomeranzen
geschaffen wurden. Aber ab und an ein wenig was Verbotenes, gönne auch ich
mir.
Am Dorf ist das alles natürlich ein wenig einfacher, da einen der Friedhof
die schwarzen Seelen zu jeder Tages und Nachtzeit empfängt. So ruhig und
beschaulich es am Landfriedhof ist, so ruhig ist es auch rund um die
Lieblingsbar. Nicht nur, dass man einige Kilometer weit fahren muss, nein
– auch die Öffnungszeiten meiner Bar gleichen dem eines
Großstadtfriedhofes. Somit ist Planung die halbe Miete für einen
angenehmen Abend in geselliger Runde. Probleme macht das aber auch keine,
dann feiert man halt zu Hause weiter.
Ja. Feiern und Entspannen sind zwei Facetten meiner Nacht. Da gibt es
aber auch noch das Unwort der Nation: „Arbeit“. Sehr viele Nächte
verbringe ich an meinem Arbeitsgerät dem Laptop. Diese langen Nächte haben
mich wohl auch zu einer Bloggerin gemacht und mir neue Welten und
Einsichten rund um die Menschen mit ihren Tag und Nachtleben gebracht.
Nicht nur, dass ich mir manch eine Nacht mit Bloggern online um die Ohren
geschlagen habe, auch in Real live sind schon einige Drinks und Erlebnisse
ausgetauscht worden.
Was mach ich sonst so in der Nacht? Schlafen? Wie schon erwähnt, bin ich
eine Mondsüchtige. Das ist für mich nicht nur so ein Wort, nein, die Kraft
des Mondes lässt mich manch unglaubliche Tat vollbringen. Je nach
Mondphase kann es schon passieren, dass ich morgens eine
Waschmaschinenladung frisch gewaschener Wäsche aufhängen kann, da ich
wieder einmal unbemerkt Nachtaktiv war. Nach über dreißig Lebensjahren
habe ich die Nachtwandlerei im Griff und ich habe gelernt, meine Wohnungen
so zu verbarrikadieren, dass ich nicht wieder in irgend einem fremden Bett
aufwache!
Und zum Abschluss: Schenkt mir keinen Kaktus.... denn diese Pflanzen
ziehen mich magisch an und das aufwachen darin, weil ich wieder einmal
über so ein Teil gestolpert bin, möchte ich in Zukunft nicht mehr erleben.
schlagen in meinem Herzen mehrere Seelen. Als bekennende Mondsüchtige und
den damit verbundenen Nebenwirkungen, koste ich meine Nacht immer wieder
anders aus. Gerade eben, frisch aus einem Landurlaub retour, suche ich die
Sterne im Nachthimmel von Wien. Doch das einzige was leuchtet ist die
Stadt an sich. Es ist immer wieder ein Erlebnis, die Schattenlichter von
Wien zu erkunden. Raus zu gehen, den Mond zu suchen und Reklame und einen
Drink in der Lieblingsbar zu finden. Das Gute an meinen nächtlichen
Streifzügen ist, dass es selten ein Mitternachtsshopping gibt, denn
ansonsten wäre ich wohl schon bankrott. Natürlich finde ich den Mond auch
in der Großstadt... zum Beispiel in Wien am Zentralfriedhof . Leider gönne
ich mir das nächtliche Abenteuer sehr selten, da ich nicht die Mutigste
bin und die Öffnungszeiten nicht unbedingt für mondsüchtige Landpomeranzen
geschaffen wurden. Aber ab und an ein wenig was Verbotenes, gönne auch ich
mir.
Am Dorf ist das alles natürlich ein wenig einfacher, da einen der Friedhof
die schwarzen Seelen zu jeder Tages und Nachtzeit empfängt. So ruhig und
beschaulich es am Landfriedhof ist, so ruhig ist es auch rund um die
Lieblingsbar. Nicht nur, dass man einige Kilometer weit fahren muss, nein
– auch die Öffnungszeiten meiner Bar gleichen dem eines
Großstadtfriedhofes. Somit ist Planung die halbe Miete für einen
angenehmen Abend in geselliger Runde. Probleme macht das aber auch keine,
dann feiert man halt zu Hause weiter.
Ja. Feiern und Entspannen sind zwei Facetten meiner Nacht. Da gibt es
aber auch noch das Unwort der Nation: „Arbeit“. Sehr viele Nächte
verbringe ich an meinem Arbeitsgerät dem Laptop. Diese langen Nächte haben
mich wohl auch zu einer Bloggerin gemacht und mir neue Welten und
Einsichten rund um die Menschen mit ihren Tag und Nachtleben gebracht.
Nicht nur, dass ich mir manch eine Nacht mit Bloggern online um die Ohren
geschlagen habe, auch in Real live sind schon einige Drinks und Erlebnisse
ausgetauscht worden.
Was mach ich sonst so in der Nacht? Schlafen? Wie schon erwähnt, bin ich
eine Mondsüchtige. Das ist für mich nicht nur so ein Wort, nein, die Kraft
des Mondes lässt mich manch unglaubliche Tat vollbringen. Je nach
Mondphase kann es schon passieren, dass ich morgens eine
Waschmaschinenladung frisch gewaschener Wäsche aufhängen kann, da ich
wieder einmal unbemerkt Nachtaktiv war. Nach über dreißig Lebensjahren
habe ich die Nachtwandlerei im Griff und ich habe gelernt, meine Wohnungen
so zu verbarrikadieren, dass ich nicht wieder in irgend einem fremden Bett
aufwache!
Und zum Abschluss: Schenkt mir keinen Kaktus.... denn diese Pflanzen
ziehen mich magisch an und das aufwachen darin, weil ich wieder einmal
über so ein Teil gestolpert bin, möchte ich in Zukunft nicht mehr erleben.
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