
Kultur 2.0
von 404
Der Kiez rund die Hamburger Reeperbahn ist das kulturelle, nostalgische, verruchte, verkommene, krasse Zentrum dieser wundervollen Stadt an der Elbe. Hier ist immer was los. Hundertausende bewegen sich in den Nächten an den Wochenenden über die sündigen Meilen und wollen was erleben. Dafür aber brauchen sie Geld, relativ viel Geld. Die ganzen Veranstaltungen, die Clubs und Bars, Musicals, Theater, Bühnen, Kneipen, Dönerbuden, Restaurants, Kioske, Klamottenläden, Spielhöllen, Sex-Shops ... alle wollen sich ihr gutes Auskommen verdienen, alle haben ihre stolzen Preise, die Besitzer, Servicekräfte, Kellner und Künstler.
Wenn man dann nachts mit diesen Menschenmassen zieht, stellt man fest: Holla, die sind ja alle betrunken oder mit sonst welchen Drogen zu, dann fragt man sich unwillkürlich, wie verdammt kostspielig so ein modernes Großstadtabenteuer sein muss. Doch man leistet sich das gern. Diese Abenteuer bestehen zumeist aus konsumieren, man ist eher passiv - und betrunken. Man trifft Menschen, beobachtet sie, bewundert die Künstler, oder die verwegenen Helden der Party- und Subkultur und bleibt im Grunde nur ein kleiner Konsument, der teuer zahlt für diese Event-Kultur. Aber muss das alles so sein?
Ein Freund von mir hat im tiefsten Winter, im Januar, Geburtstag. Es spielt Gitarre, meist Blues und singt dazu mit seiner dunklen, rauhen Stimme. Seine 2-Zimmer-Wohnung ist nicht gerade geräumig, von seiner Küche ganz zu schweigen. Doch in diesem Jahr wollte er mit seinen Freunden Musik machen und lud zu einer kleinen Jam-Session. Alle, die irgendein Instrument auch nur halten konnten, wurden gebeten es mitzubringen, einfach so und dann wurde gespielt. Hey, das war mal was anderes, überraschendes. Blues ist zwar nicht so mein Ding, aber wir hatten alle, auch die, die nicht spielten und vielleicht nur ein bisschen summten, einen Heidenspaß. Wir haben uns die Kultur und die Musik einfach selber gegeben, selber gemacht.
Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder irgendetwas kann, irgendetwas gut kann; und ich bin auch davon überzeugt, dass jeder auch ein Instrument spielen, oder singen KÖNNTE, wenn er sich nur trauen würde und es einfach mal täte.
Oder kürzlich bei dem 40. Geburtstags einer Freundin eines Bekannten. Sie kannte ich nicht, ihn über zwei Ecken. Es war eine größere Party im alten Wasserturm zu Lüneburg. Die Gastgeberin selbst ist Musikerin und Kabarettistin. Und so gab es ein paar huldigende Geburtstags-Darbietungen. Ich bot damals an, dass ich mitkomme und ein paar Gedichte von mir vorlese. Natürlich. Einfach so und dann mal kucken. Auch das funktioniert, man muss es einfach nur tun. Es war eine Erfahrung, es war ein Spaß. Es ist Mitmach-Kultur 2.0!
In diesem Sommer habe ich wieder so viele Dinge erlebt, die kaum etwas kosteten und die wunderbare Kultur waren. Kultur ist etwas, das bereichert, es ist Nahrung für die Seele, Vitamin fürs Gemüt. Ich brauche das und kann nicht ohne. Ich sehe gerne Menschen, die irgendetwas zustande bringen, Musik, Geschichten, Tanz, Ideen, Verrücktes, Buntes, Einfaches. Und wenn man weiß, wie es geht, kostet das alles kaum etwas. Ich denke, man braucht nur eine gewisse Offenheit und Neugier, sich bereitwillig auf Unbekanntes und anderes einzulassen, mal auf Menschen zuzugehen und sich für sie und das was sie machen zu interessieren. Zack, schon bekommst du wieder eine Einladung, oder Informationen, oder Anregungen, oder neue Gelegenheiten. Natürlich, in einer Großstadt ist das einfacher als auf dem Land, aber ich lebe nun mal in einer entzückenden Metropole.
Irgendwann kam der Sommer. Nachmittags in die Fussgängerzone zu gehen, vor das Einkaufzentrum, dort, wo immer so viel bunter Trubel herrscht, diese kleinen Bäume stehen und die Bänke - das mache ich manchmal ganz gerne. Mir etwas zu essen kaufen, ein leckeres Eis vielleicht und schauen. An diesem einen Tag, ich war ganz aufgeweicht von einem sehr zärtlichen Wochenende, war ich dort nachmittags für eine kleine Pause kurz einkaufen und wurde plötzlich von einer Stimme festgehalten. Vor dem Eingang des Konsumtempels, an der Ecke, stand ein Mann ganz allein und hochkonzentriert vor seinem Ghettoblaster - und sang. Er war offenbar ein ausgebildeter Tenor und sang melancholische Stücke zu Klassik vom Band. Klavierstücke meist, schwermütige. "Ave Maria" und solche Lieder sang er, viele kannte ich nicht. Diese Stimme und die stille Leidenschaft mit der er sang, ließ mich nicht mehr los. Ich beschloss, mich neben einen "Ausgewilderten" zu setzen, neben dem noch Platz war, und mich dem zu überlassen, dieser Stimmung, diesen Liedern, diesem Nachmittag, dem Licht und den vielen Menschen, die da umherwuselten. Die Lieder waren so schön melancholisch. Der Libanon-Krieg hatte gerade begonnen und ich musste an die vielen jungen Menschen denken, die sterben würden und wurde selber ganz traurig. Ich überließ mich dem ganz. Es war so krass, denn die meisten Leute hörten diese Musik gar nicht, beachteten den Mann nicht weiter, sondern liefen eilig ihrer Wege, die einen hier hin, die einen dort hin, kreuz und quer, streitend, hetzend, erzählend, mühselig, zärtlich, beschäftigt. Was für eine Szene, was für eine Stimmung. So ist das Leben. Die einen müssen sterben, die anderen werden traurig, wieder andere gehen einfach nur ihren hektischen Alltag nach und haben ihre ganz eigenen Sorgen. Drumherum der laue Sommer und darüber diese Musik. Das ist unser Leben, unsere Kultur.
Große Oper gibts für zehn Euros. Wenn man ein paar Leute kennt, kommt man oft auf Gästeliste in eine Veranstaltung. Oder die kleinen Theater irgendwo in einem Stadtteil versteckt, die unbekannte Stücke spielen und echt günstig sind. Oder man tauscht einfach - ich schreibe über euch in meinem Blog/nehme ein Video auf/mache Fotos - und dafür zahle ich heute keinen Eintritt.
Da gab es POETS ON THE BEACH, eine Lesung am Elbstrand, umsonst und draußen. Da spielte ein fantastischer Akkustik-Soul-Sänger, Oliver Ohene-Dokyi, spontan entdeckt auf einer kleinen Bühne mitten auf der Reeperbahn, umsonst und draußen. Im Winter lernte ich Jana kennen, die selbst bei eisiger Kälte mit ihrem Akkordion auf der Straße hockt und eigene, sehr ergreifende Lieder spielt. Nein, man muss nicht viel zahlen, oftmals einfach gar nichts. Wenn man weiß wo und wie es geht. Sich einfach dem Fluß einer solchen Stadt überlassen und irgendwo ankommen. Und ich spreche die Leute dann gerne an und möchte mehr erfahren.
"Komm, da gehen wir jetzt mal vorbei", sagte sie, nachdem wir beim Italiener über Süchte durchgesprochen hatten. Mit einem Bein steckt sie in der Drogen-Subkultur, doch ist nicht ganz darin versunken. Erschreckend jedoch, wenn man feststellt, wie viele junge Menschen sich dichtmachen, zupumpen, und einige von ihnen den Weg zurück nicht mehr finden. Und jetzt wollten wir uns das mal ankucken, an einem Ort vorbei gehen, wo sie sich alle treffen, wo es viele Bars gibt, wo man auf der Straße steht und redet, Freunde trifft und einen trinkt. Gesehen-und-gesehen-werden gibt es nicht nur in gehobenen Gesellschaftsschichten, sondern fängt im Kleinen an, in der Sub-Kultur. Ja, und dann geht man da vorbei und nimmt Kontakt auf. Da es Mitternacht war, also noch ziemlich früh, waren weniger Volltrunkene anzutreffen. Männerüberschuss, viele attraktive junge Frauen, Liebe suchen, Sex, Zeit vertreiben, tierisch laute Musik hören, quatschen - und sich dicht machen und dafür realtiv viel Geld ausgeben.
Ich bin da rausgewachsen, das bringt alles nichts. Lieber selber etwas machen, träumen. Irgendeinen Beitrag leisten. Die kleinen Veranstaltungen, unbekannten Künstlern eine Chance geben. Dazu braucht es nicht viel Geld. Sondern eine andere Einstellung.
Die letzte Fähre geht vom Museumshafen um 22:20 zu den Landungsbrücken. Man kann sein Fahrrad mitnehmen. Die Preise sind die der Öffentlichen Verkehrsmittel. Wenn man jemanden mit einer Monats- oder Jahreskarte kennt, kann man ohne Ticket mitfahren. Dann geht es in der Dunkelheit über die Elbe, hinein in die Lichter der Stadt, in den leuchtenden Hafen, an den Schiffen und Docks vorbei. Man steht oben an Deck und der Wind bläst wie auf der Titantic. Was für ein Panorama. Und dann gibt es einen Wolkenbruch, einen Sommerregen und man überlässt sich genau dieser Stimmung. Wie herrlich es ist in solch einer Stadt zu leben, das alles mitzukriegen und es zu genießen. Kostenlos, aber nicht umsonst.
Klar, im Winter ist es schwieriger, weil viele Veranstaltungen drinnen stattfinden müssen. Da setzt man dann einen anderen Schwerpunkt. Es gibt auch zu Hause, im Freundeskreis viele schöne Dinge, die man miteinander teilen kann. Und wenn es ist, einen Blog mit seinen Gedanken zu bestücken ...
Wenn man dann nachts mit diesen Menschenmassen zieht, stellt man fest: Holla, die sind ja alle betrunken oder mit sonst welchen Drogen zu, dann fragt man sich unwillkürlich, wie verdammt kostspielig so ein modernes Großstadtabenteuer sein muss. Doch man leistet sich das gern. Diese Abenteuer bestehen zumeist aus konsumieren, man ist eher passiv - und betrunken. Man trifft Menschen, beobachtet sie, bewundert die Künstler, oder die verwegenen Helden der Party- und Subkultur und bleibt im Grunde nur ein kleiner Konsument, der teuer zahlt für diese Event-Kultur. Aber muss das alles so sein?
Ein Freund von mir hat im tiefsten Winter, im Januar, Geburtstag. Es spielt Gitarre, meist Blues und singt dazu mit seiner dunklen, rauhen Stimme. Seine 2-Zimmer-Wohnung ist nicht gerade geräumig, von seiner Küche ganz zu schweigen. Doch in diesem Jahr wollte er mit seinen Freunden Musik machen und lud zu einer kleinen Jam-Session. Alle, die irgendein Instrument auch nur halten konnten, wurden gebeten es mitzubringen, einfach so und dann wurde gespielt. Hey, das war mal was anderes, überraschendes. Blues ist zwar nicht so mein Ding, aber wir hatten alle, auch die, die nicht spielten und vielleicht nur ein bisschen summten, einen Heidenspaß. Wir haben uns die Kultur und die Musik einfach selber gegeben, selber gemacht.
Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder irgendetwas kann, irgendetwas gut kann; und ich bin auch davon überzeugt, dass jeder auch ein Instrument spielen, oder singen KÖNNTE, wenn er sich nur trauen würde und es einfach mal täte.
Oder kürzlich bei dem 40. Geburtstags einer Freundin eines Bekannten. Sie kannte ich nicht, ihn über zwei Ecken. Es war eine größere Party im alten Wasserturm zu Lüneburg. Die Gastgeberin selbst ist Musikerin und Kabarettistin. Und so gab es ein paar huldigende Geburtstags-Darbietungen. Ich bot damals an, dass ich mitkomme und ein paar Gedichte von mir vorlese. Natürlich. Einfach so und dann mal kucken. Auch das funktioniert, man muss es einfach nur tun. Es war eine Erfahrung, es war ein Spaß. Es ist Mitmach-Kultur 2.0!
In diesem Sommer habe ich wieder so viele Dinge erlebt, die kaum etwas kosteten und die wunderbare Kultur waren. Kultur ist etwas, das bereichert, es ist Nahrung für die Seele, Vitamin fürs Gemüt. Ich brauche das und kann nicht ohne. Ich sehe gerne Menschen, die irgendetwas zustande bringen, Musik, Geschichten, Tanz, Ideen, Verrücktes, Buntes, Einfaches. Und wenn man weiß, wie es geht, kostet das alles kaum etwas. Ich denke, man braucht nur eine gewisse Offenheit und Neugier, sich bereitwillig auf Unbekanntes und anderes einzulassen, mal auf Menschen zuzugehen und sich für sie und das was sie machen zu interessieren. Zack, schon bekommst du wieder eine Einladung, oder Informationen, oder Anregungen, oder neue Gelegenheiten. Natürlich, in einer Großstadt ist das einfacher als auf dem Land, aber ich lebe nun mal in einer entzückenden Metropole.
Irgendwann kam der Sommer. Nachmittags in die Fussgängerzone zu gehen, vor das Einkaufzentrum, dort, wo immer so viel bunter Trubel herrscht, diese kleinen Bäume stehen und die Bänke - das mache ich manchmal ganz gerne. Mir etwas zu essen kaufen, ein leckeres Eis vielleicht und schauen. An diesem einen Tag, ich war ganz aufgeweicht von einem sehr zärtlichen Wochenende, war ich dort nachmittags für eine kleine Pause kurz einkaufen und wurde plötzlich von einer Stimme festgehalten. Vor dem Eingang des Konsumtempels, an der Ecke, stand ein Mann ganz allein und hochkonzentriert vor seinem Ghettoblaster - und sang. Er war offenbar ein ausgebildeter Tenor und sang melancholische Stücke zu Klassik vom Band. Klavierstücke meist, schwermütige. "Ave Maria" und solche Lieder sang er, viele kannte ich nicht. Diese Stimme und die stille Leidenschaft mit der er sang, ließ mich nicht mehr los. Ich beschloss, mich neben einen "Ausgewilderten" zu setzen, neben dem noch Platz war, und mich dem zu überlassen, dieser Stimmung, diesen Liedern, diesem Nachmittag, dem Licht und den vielen Menschen, die da umherwuselten. Die Lieder waren so schön melancholisch. Der Libanon-Krieg hatte gerade begonnen und ich musste an die vielen jungen Menschen denken, die sterben würden und wurde selber ganz traurig. Ich überließ mich dem ganz. Es war so krass, denn die meisten Leute hörten diese Musik gar nicht, beachteten den Mann nicht weiter, sondern liefen eilig ihrer Wege, die einen hier hin, die einen dort hin, kreuz und quer, streitend, hetzend, erzählend, mühselig, zärtlich, beschäftigt. Was für eine Szene, was für eine Stimmung. So ist das Leben. Die einen müssen sterben, die anderen werden traurig, wieder andere gehen einfach nur ihren hektischen Alltag nach und haben ihre ganz eigenen Sorgen. Drumherum der laue Sommer und darüber diese Musik. Das ist unser Leben, unsere Kultur.
Große Oper gibts für zehn Euros. Wenn man ein paar Leute kennt, kommt man oft auf Gästeliste in eine Veranstaltung. Oder die kleinen Theater irgendwo in einem Stadtteil versteckt, die unbekannte Stücke spielen und echt günstig sind. Oder man tauscht einfach - ich schreibe über euch in meinem Blog/nehme ein Video auf/mache Fotos - und dafür zahle ich heute keinen Eintritt.
Da gab es POETS ON THE BEACH, eine Lesung am Elbstrand, umsonst und draußen. Da spielte ein fantastischer Akkustik-Soul-Sänger, Oliver Ohene-Dokyi, spontan entdeckt auf einer kleinen Bühne mitten auf der Reeperbahn, umsonst und draußen. Im Winter lernte ich Jana kennen, die selbst bei eisiger Kälte mit ihrem Akkordion auf der Straße hockt und eigene, sehr ergreifende Lieder spielt. Nein, man muss nicht viel zahlen, oftmals einfach gar nichts. Wenn man weiß wo und wie es geht. Sich einfach dem Fluß einer solchen Stadt überlassen und irgendwo ankommen. Und ich spreche die Leute dann gerne an und möchte mehr erfahren.
"Komm, da gehen wir jetzt mal vorbei", sagte sie, nachdem wir beim Italiener über Süchte durchgesprochen hatten. Mit einem Bein steckt sie in der Drogen-Subkultur, doch ist nicht ganz darin versunken. Erschreckend jedoch, wenn man feststellt, wie viele junge Menschen sich dichtmachen, zupumpen, und einige von ihnen den Weg zurück nicht mehr finden. Und jetzt wollten wir uns das mal ankucken, an einem Ort vorbei gehen, wo sie sich alle treffen, wo es viele Bars gibt, wo man auf der Straße steht und redet, Freunde trifft und einen trinkt. Gesehen-und-gesehen-werden gibt es nicht nur in gehobenen Gesellschaftsschichten, sondern fängt im Kleinen an, in der Sub-Kultur. Ja, und dann geht man da vorbei und nimmt Kontakt auf. Da es Mitternacht war, also noch ziemlich früh, waren weniger Volltrunkene anzutreffen. Männerüberschuss, viele attraktive junge Frauen, Liebe suchen, Sex, Zeit vertreiben, tierisch laute Musik hören, quatschen - und sich dicht machen und dafür realtiv viel Geld ausgeben.
Ich bin da rausgewachsen, das bringt alles nichts. Lieber selber etwas machen, träumen. Irgendeinen Beitrag leisten. Die kleinen Veranstaltungen, unbekannten Künstlern eine Chance geben. Dazu braucht es nicht viel Geld. Sondern eine andere Einstellung.
Die letzte Fähre geht vom Museumshafen um 22:20 zu den Landungsbrücken. Man kann sein Fahrrad mitnehmen. Die Preise sind die der Öffentlichen Verkehrsmittel. Wenn man jemanden mit einer Monats- oder Jahreskarte kennt, kann man ohne Ticket mitfahren. Dann geht es in der Dunkelheit über die Elbe, hinein in die Lichter der Stadt, in den leuchtenden Hafen, an den Schiffen und Docks vorbei. Man steht oben an Deck und der Wind bläst wie auf der Titantic. Was für ein Panorama. Und dann gibt es einen Wolkenbruch, einen Sommerregen und man überlässt sich genau dieser Stimmung. Wie herrlich es ist in solch einer Stadt zu leben, das alles mitzukriegen und es zu genießen. Kostenlos, aber nicht umsonst.
Klar, im Winter ist es schwieriger, weil viele Veranstaltungen drinnen stattfinden müssen. Da setzt man dann einen anderen Schwerpunkt. Es gibt auch zu Hause, im Freundeskreis viele schöne Dinge, die man miteinander teilen kann. Und wenn es ist, einen Blog mit seinen Gedanken zu bestücken ...


nberlin
am 7. Nov, 15:42