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    <title>mindestenshaltbar 0218 (Magazin f??r Meinungen)</title>
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    <description>Magazin f??r Meinungen</description>
    <dc:publisher>robert scharfenberg</dc:publisher>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:date>2006-11-24T00:57:26Z</dc:date>
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    <title>mindestenshaltbar 0218</title>
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  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1460/">
    <title>EyesOn: Versteckte Kosten</title> 
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    <description>Die Arbeiterkammer warnt vor angeblich kostenlosen Angeboten im Internet, bei denen der User nicht auf den ersten Blick merkt, dass Kosten anfallen. Es wird den Konsumenten jedoch geraten, Ruhe zu bewahren. Wenn Sie sich jetzt fragen, ob mindestenshaltbar.net etwas kostet, sei Ihnen dieser Satz ans Herz gelegt: Die Lekt&amp;uuml;re von mindestenshaltbar.net ist zwar kostenlos, aber bestimmt nicht umsonst.</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Eyes On</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1459/">
    <title>EyesOn: Die Pille f&amp;uuml;r den Mann</title> 
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    <description>In regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Abst&amp;auml;nden wird M&amp;auml;nnern und Frauen dieser Welt Hoffnung gemacht - die Pille f&amp;uuml;r den Mann wird erfunden. Rattenm&amp;auml;nner sind der L&amp;ouml;sung bereits jetzt einen Schritt n&amp;auml;her als wir Menschen - sie k&amp;ouml;nnen mit der Pille verh&amp;uuml;ten, werden aber nicht dauerhaft gesch&amp;auml;digt. Ein Grund zu feiern, wie ich meine, und vielleicht auch ein Grund, nachzufragen ob mit &quot;Rattenm&amp;auml;nner&quot; auch im Sternzeichen der Ratte Geborene gilt.</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Eyes On</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1461/">
    <title>aufgedeckt</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1461/</link>
    <description>Die Freilich ist - man lese und staune - nun in ein eigenes B&amp;uuml;ro gesiedelt. Im Zuge des Umzugs (ich hatte schon bessere Wortspiele auf Lager), den nat&amp;uuml;rlich irgendwelche herumlungernde M&amp;auml;nner vor meiner Haust&amp;uuml;r vollzogen haben, geschah Folgendes:&lt;br /&gt;
Ein Ding transportierte ich n&amp;auml;mlich selbst, und das war mein hellblauer Schreibtischstuhl (f&amp;uuml;r &amp;Ouml;sterreicher -sessel), den ich vor langer Zeit auf einem Flohmarkt erbeutet habe. So trug ich ihn also mal so, mal so, wegen der Gewichtsverlagerung, und entdeckte ein Schild, das mich schon eher &amp;uuml;berraschte. Dieser Stuhl geh&amp;ouml;rte einmal der Buchhaltung des Reichsn&amp;auml;hrstandes, inklusive Chiffrenummer usw.&lt;br /&gt;
Nat&amp;uuml;rlich l&amp;ouml;ste das sofort einen inneren Konflikt in mir aus, zumal ich seit 17 Jahren sehr gern darauf sitze und sogar so etwas wie eine pers&amp;ouml;nliche Beziehung zu diesem Stuhl aufgebaut habe. Nun frug ich mich, ob es denn ehtisch-moralisch vertretbar w&amp;auml;re, auf einem Stuhl des Dritten Reichs zu sitzen, nach Jahren der (verzeihlichen) Unkenntnis.&lt;br /&gt;
Aber, ehrlich gesagt, wenn ich es mir recht &amp;uuml;berlege: Kann man einen Stuhl verdammen, nur weil wom&amp;ouml;glich einmal ein Arsch drauf gesessen hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Dieser Beitrag ist bereits im &lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/stories/2869713/&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt; der Autorin erschienen.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Blogville</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:01:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1462/">
    <title>openSC</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1462/</link>
    <description>Will man im Leben Erfolg haben, reich und ber&amp;uuml;hmt sein, hohes Ansehen genie&amp;szlig;en und wichtig, einflussreich und mit jeder Menge Macht ausgestattet sein, so kommt man nicht umhin, Networking zu betreiben. Dies deshalb, da man aus eigener Kraft niemals gut genug sein kann, die im ersten Satz dieses Beitrages erw&amp;auml;hnten Lebensziele zu erreichen. Stets ist das Verlassen auf den richtigen Kontakt eines Bekannten oder Freundes die erste Wahl, will man einen Schritt hinauf schreiten, um dereinst ebenfalls zu den oberen 10.000 zu geh&amp;ouml;ren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ganz oben sind &amp;uuml;brigens schon alle Pl&amp;auml;tze besetzt, weshalb das Einnehmen einer Position unter den oberen 10.000 bedeutet, da&amp;szlig; man eine derjenigen Personen, die sich in dieser d&amp;uuml;nnen Schichte aufhalten, unsanft ins soziale Ausgedinge schubsen mu&amp;szlig;.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mikrokosmos des kleinen Bloggeruniversums Verweilenden wird sicher schon aufgefallen sein, da&amp;szlig; selbst hier im kleinen Rahmen nichts ohne Netzwerk funktioniert. So kommt es anlassbezogen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zur spontanen Konstituierung eines latent vorhandenen Frauennetzwerkes, welches unter anderem aus den Damen &lt;a href=&quot;http://nahlinse.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nahlinse&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://idoru.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Idoru&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://caliente.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Caliente&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://mmm.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Araxe&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://aya.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Miaka&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://dori.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dori&lt;/a&gt; und - man h&amp;ouml;re und staune - sogar Herrn &lt;a href=&quot;http://aiiiia.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aiiiia&lt;/a&gt; besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf professioneller Business-Ebene gibt es nun schon seit geraumer Zeit eine wundersame Einrichtung namens &lt;a href=&quot;https://www.openbc.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;openBC&lt;/a&gt; - eine Internetplattform, mit Hilfe derer es m&amp;ouml;glich ist, sich mit allen Freunden, Bekannten und Gesch&amp;auml;ftspartnern zu vernetzen und von den Kontakten ebendieser zu profitieren, sollte es einem danach gel&amp;uuml;sten. Daneben kann man in openBC den ungleich sinnvolleren Effekt des &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine-Welt-Ph%C3%A4nomen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kleine-Welt-Ph&amp;auml;nomens&lt;/a&gt;&quot; beobachten, welches von Stanley Milgram erfunden, erforscht und postuliert wurde und welches besagt, da&amp;szlig; man jede Person auf unserem Planeten &amp;uuml;ber maximal sechs Ecken kennt. Sieht man sich eine beliebige Person in openBC an, erkennt man unschwer die Korrektheit von Milgrams soziologischen Erkenntnissen. Selbst als ich Herrn George W. Bush aufsp&amp;uuml;rte, musste ich erschreckt zur Kenntnis nehmen, da&amp;szlig; mir jener &amp;uuml;ber den Cousin eines Freundes des Bekannten einer Arbeitskollegin auf innigste Weise verbunden ist (Herr Bush kennt Herrn Bin Laden im &amp;Uuml;brigen pers&amp;ouml;nlich - dies sei am Rande bemerkt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bin auch ich - wie allgemein bekannt - ein Sozialwissenschafter allerersten Ranges, der sich selbst unter anderem intensivst mit Vernetzungen aller Art besch&amp;auml;ftigt (so sog bzw. saugte ich schon in meiner Kindheit leidenschaftlich gerne Spinnweben mit dem Staubsauger auf). Als ein - wie im ersten Satz dieses Absatzes beschriebener - vor mich hinforschender Wissenschaftssoziologe entwickelte ich nun im Laufe der vergangenen Jahre eine Erweiterung von Milgrams Theorem, welche besagt, da&amp;szlig; jeder Mensch dieser Erde mit jedem Menschen dieser Erde &amp;uuml;ber maximal sechs Ecken Sex hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese bahnbrechende Erkenntnis in eine f&amp;uuml;r mich lukrative Gesch&amp;auml;ftsidee verpackend bin ich derzeit dabei, mein Geld in die Gr&amp;uuml;ndung von Open Sex Club (kurz openSC) zu stecken, einer Plattform, in der man sich mit s&amp;auml;mtlichen Sexkontakten seines bisherigen Lebens vernetzen kann, soda&amp;szlig; man die Seriosit&amp;auml;t und Wahrhaftigkeit meiner gesellschaftsver&amp;auml;ndernden Entdeckung auf einfache Weise nachvollziehen kann. Swingerclub-Besucher erhalten &amp;uuml;brigens eine Gratis-Premium-Mitgliedschaft, da selbige als Multiplikatoren auftretend f&amp;uuml;r den meisten Zustrom an Neukontakten verantwortlich sein werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters erhoffe ich mir Sponsoring aus dem Bereich der Aids-Hilfe, da es mit openSC erstmalig m&amp;ouml;glich sein wird, den Weg des HI-Virus inklusive s&amp;auml;mtlicher Zirkelschl&amp;uuml;sse und R&amp;uuml;ckansteckungen zu ergr&amp;uuml;nden, was der Pharmaindustrie in ihren Bem&amp;uuml;hungen, eine dauerhafte Abhilfe gegen die im zweiten Halbsatz dieses Satzes angesprochene Herausforderung zu finden, einen deutlichen Innovationsschub bescheren wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das On-Air-Gehen der im sechsten Absatz dieses Beitrages angek&amp;uuml;ndigten Community noch etwas auf sich warten lassen wird m&amp;uuml;ssen, bitte ich, erste Anmeldungen und Vernetzungen in den Kommentaren zu hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Dieser Beitrag ist bereits im &lt;a href=&quot;http://derbaron.twoday.net/stories/2844717/&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt; des Autors erschienen.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Blogville</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:02:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1470/">
    <title>Titanic ohne Untergang</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1470/</link>
    <description>Das Klirren kommt zeitverz&amp;ouml;gert. Kein Wunder, denn die leere Weinflasche hat einen weiten Weg vom Dach des f&amp;uuml;nften Stocks bis zum B&amp;uuml;rgersteig. Das Klirren kommt als Erleichterung, denn eine Schrecksekunde lang sah ich Elisabeth, die Messiefrau aus dem zweiten Stock, die ihren gesammelten Tr&amp;ouml;del mit selbstgeklauten Blumen zu widerw&amp;auml;rtigen kleinen Objekten verarbeitet, um sie dann nachts in den Bars von Kreuzberg an die Besoffenen zu verkaufen, mit gro&amp;szlig;en Augen und einen noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Loch im Kopf unter ihrem Fahrrad liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flasche ist mir entglitten beim Versuch, Nachschub auf das eben nicht flache Dach zu bringen. Ich, der ich normalerweise schon H&amp;ouml;henangst bekomme, wenn ich auf einen Stuhl steigen mu&amp;szlig;. Aber heute nacht ist das anders, kein Schwindel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns auf einer Zwillingsparty, dem Geburtstag des hei&amp;szlig;geliebten besten Freundes Glamourdick. Und wenn ein Zwilling zum Geburtstag l&amp;auml;dt, dann kommen viele sch&amp;ouml;ne Menschen. Einige au&amp;szlig;en sch&amp;ouml;n, andere innen sch&amp;ouml;n, und einige davon schaffen es auch aufs Wunderbarste, das eine mit dem anderen zu verbinden. Es gibt von allem reichlich, nicht nur vom Wein. Inspiration, Liebe. So reichlich, da&amp;szlig; zwei Zwillinge eben ihre Kleidung getauscht haben. Crossdressing nur so, aus reiner Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind wir alle irgendwann auf dem gef&amp;auml;hrlichen Dach gelandet, das nicht flach ist. Noch n&amp;auml;her am Himmel. Oben weht ein milder Wind, von unten schallt die Musik hoch, die Frank ausgesucht hat, und er mag aufgebl&amp;auml;hte Musik. Solche, wo bevorzugt Frauen mit gro&amp;szlig;en Nasen zeigen, wieviel Luft noch in ihnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen spielt der Nachthimmel noch das orangene Leuchten der Stadt zur&amp;uuml;ck, im Osten tasten sich die ersten rosafarbenen Finger des Morgens heran. Davor, das Altenheim gegen&amp;uuml;ber, dessen Treppenhausfenster Tag und Nacht neongraublau von Pflege, Alter, Demenz und Tod erz&amp;auml;hlen. Nach und nach gehen in den Zimmern die Lichter an, die alten Leute werden schon um f&amp;uuml;nf Uhr morgens gewaschen, f&amp;uuml;r einen neuen Tag, der genauso sein wird wie der gestrige, und der morgige, der vielleicht nicht mehr kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da, von unten erklingen diese schrecklichen irischen Fl&amp;ouml;tent&amp;ouml;ne, Celine Dion schwurbelt sich in den Refain, und pl&amp;ouml;tzlich fallen wir alle ein: &quot;...and your Heart won&apos;t go on&quot; singen wir f&amp;uuml;r die Alten im Heim gegen&amp;uuml;ber, von unserem Titanic-Dach, auf dem wir besoffen tanzend balancieren.&lt;br /&gt;
Wenn die Alten uns h&amp;ouml;ren sollten, schon frisch gewaschen und fertig gemacht f&amp;uuml;r den Tag, werden sie sich denken &quot;Na, momentan steht ihr dem Tod aber deutlich n&amp;auml;her als wir, Abstand ungef&amp;auml;hr zehn Zentimeter, wie&apos;s aussieht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht haben Sie, aber das merken wir nicht, befl&amp;uuml;gelt und besch&amp;uuml;tzt von unserer Freundschaft, unserer Liebe und dem Wahnsinn, der unser Leben ist.</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Cosmopolis</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:03:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1466/">
    <title>Gute Nacht</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1466/</link>
    <description>Ich vermisse das Dorf.&lt;br /&gt;
So grausam es auch war, in so einem kleinen, abgegrenzten Sozialraum zu leben - es hatte schon was f&amp;uuml;r sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abendprogramm war, was gerade einfiel - man wusste ja ohnehin, was die anderen Mitglieder der Landjugend am Abend machten und schloss sich eben der Gruppe an, die der momentanen Stimmung am ehesten entsprach. Kein stundenlanges &quot;Sag mal, was machstn du heute?&quot;, &quot;Warst du schon in ...?&quot; oder bei denen, die Zeitmangel zum Statussymbol erkl&amp;auml;rt haben &quot;Sag mal.... im M&amp;auml;rz, hast du da noch was frei? So zwischen 12. und 16?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie stand auch immer der Spa&amp;szlig; im Vordergrund. Allenfalls neue Liebschaften, denen man gewisse Freizeitaktivit&amp;auml;ten nachahmte oder Phasen in denen man meinte sich jetzt irgendeine besondere Aktivit&amp;auml;t auf die Fahnen heften zu m&amp;uuml;ssen (&quot;Haste geh&amp;ouml;rt was der soundso jetzt macht? &quot;Repp&apos;n&quot; nennen die das. Fr&amp;uuml;her h&amp;auml;tten...&quot;) tr&amp;uuml;bten das Bild der ungezwungenen Abendunterhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier in Berlin - seit kurzem meine neue Heimat - scheint das alles anders. Terminplanung f&amp;uuml;r ein oder zwei Bier nach der Arbeit: &quot;fr&amp;uuml;hestens in zwei Wochen&quot;, &quot;Heute ist schlecht, da bin ich auf eine Vernissage eingeladen&quot;, &quot;N&amp;ouml;, da war ich schon&quot;&lt;br /&gt;
Gut, meinetwegen. Habe jetzt den Planungszeitraum f&amp;uuml;r meine Freizeitaktivit&amp;auml;ten von so ungef&amp;auml;hr einer Stunde auf so ungef&amp;auml;hr eine Woche (im Idealfall) raufgeschraubt und das Verabreden funktiniert jetzt eigentlich auch ganz gut. Die Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringen m&amp;ouml;chte, haben Zeit und auch schon Ideen, was man machen k&amp;ouml;nnte: Lauter Dinge n&amp;auml;mlich, die &lt;i&gt;man&lt;/i&gt; jetzt einfach machen muss weil man ja dabei sein will bzw. weil man ja im Kielwasser von XY gesehen werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, vielleicht - in gar nicht allzu langer Zeit - wird mir dieser ganze Aufwand zu bl&amp;ouml;d werden und ich  werde darauf bestehen, spontan Dinge zu unternehmen. Und zwar jenseits der Reichen und Sch&amp;ouml;nen - vielleicht sogar zuhause auf dem Sofa, in meiner eigenen, kleinen Biedermeier-Epoche.&lt;br /&gt;
Na dann, gute Nacht!</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Nabelschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:02:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1456/">
    <title>Nachtleben</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1456/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;float: left; width: 240px; height: 450px; padding:0 0px 20px 0&quot;&gt;&lt;h3 class=&quot;storyTeaser&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;&quot; style=&quot;color:#666666;&quot;&gt;nightshot experiments II&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;div style=&quot;padding:2px&quot;&gt;&lt;img width=&quot;237&quot; height=&quot;280&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/static/0218/images/trottoir2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/tinythomas/121704121/&quot;&gt;Bildquelle&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1457/&quot;&gt;Permalink&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1457/comment&quot;&gt;Kommentar posten&lt;/a&gt; | &lt;a prefix=&quot; | &quot; href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1457/#comments&quot;&gt;0 Kommentare&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;float: left; width: 240px; height: 450px; padding:0 0px 20px 0&quot;&gt;&lt;h3 class=&quot;storyTeaser&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;&quot; style=&quot;color:#666666;&quot;&gt;Mt. Hood Nightshot&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;div style=&quot;padding:2px&quot;&gt;&lt;img width=&quot;237&quot; height=&quot;280&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/static/0218/images/trottoir1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/outre/285906979/&quot;&gt;Bildquelle&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span class=&quot;small&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1458/&quot;&gt;Permalink&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1458/comment&quot;&gt;Kommentar posten&lt;/a&gt; | &lt;a prefix=&quot; | &quot; href=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1458/#comments&quot;&gt;0 Kommentare&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div class=&quot;clearall&quot;&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Trottoir</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1465/">
    <title>naCHtleben</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1465/</link>
    <description>Jetzt, wo ich es mir mit einer Tasse Tee auf dem Sofa bequem gemacht habe, das Ibook auf meinen Knien, da frage ich mich, wieso ich &amp;uuml;berhaupt zugesagt habe, einen Beitrag zum Thema &amp;laquo;Nachtleben&amp;raquo; zu verfassen. Nicht dass mein Nachtleben inexistent w&amp;auml;re, mich als Kennerin der daf&amp;uuml;r zust&amp;auml;ndigen Z&amp;uuml;rcher Szene zu bezeichnen w&amp;auml;re aber schlicht gelogen. Vom grossen Angebot, das eine Stadt wie Z&amp;uuml;rich bietet, sch&amp;ouml;pfe ich nur einen kleinen Prozentsatz aus, und werde dabei von Jahr zu Jahr w&amp;auml;hlerischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nat&amp;uuml;rlich war das nicht immer so. Als ich etwa halb so alt war wie heute, spielte das Nachtleben bei mir eine bedeutend gr&amp;ouml;ssere Rolle. Ich wuchs in einer Kleinstadt auf, und in der gab es Menschen, mit denen man als Teenager gerne gesehen werden wollte, wie auch solche, die dem eigenen Ansehen eher schadeten. Es gab Lokale, in denen man Samstagabends aufzutauchen hatte, wollte man das kommende Wochenende mit den richtigen Menschen verbringen, und Lokale, die man aus Prinzip nicht betrat, weil dort sowieso nur irgendwelche Verlierer herumhingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nat&amp;uuml;rlich w&amp;uuml;rde ich heute gerne behaupten, ich h&amp;auml;tte als Teenager zu den Individualisten geh&amp;ouml;rt, die schon in jungen Jahren ihren eigenen Weg gingen, sich nicht von jedem neuen Trend vereinnahmen liessen, eine eigene Meinung hatten und diese auch kund taten. Nur war dem leider nicht so. Ich wollte dazugeh&amp;ouml;ren, aber nicht nur das, ich wollte auch auffallen. Nat&amp;uuml;rlich nicht, weil ich anders war, sondern einfach ein bisschen besser, ein bisschen &amp;laquo;mehr&amp;raquo; als der Rest. Das Nachtleben der Kleinstadt schien mir der ideale Ort, um dieses Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu meiner Verteidigung darf ich sagen, dass sich diese Oberfl&amp;auml;chlichkeit nach zwei Jahren bereits wieder von mir verabschiedet hatte. Vielleicht, weil ich einige Male zu oft entt&amp;auml;uscht Samstagnachts nach Hause gekommen war und mich dann f&amp;uuml;r den Rest des Wochenendes in meinem Zimmer verschanzte, um mich mit &amp;laquo;Keiner versteht mich und niemand hat mich gern&amp;raquo;-Sound vollzudr&amp;ouml;hnen.. Ich fand irgendwann heraus, dass es weit angenehmer sein konnte, einen Samstagabend mit den Eltern vor dem Fernseher zu verbringen und &amp;laquo;Wetten, dass..&amp;raquo; zu schauen, als mich mit den vermeintlich richtigen Leuten einen Abend lang zu langweilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, seither ist viel Zeit vergangen. Ich bin von der Kleinstadt in die gr&amp;ouml;sste Stadt des Landes gezogen und wohne unter anderem auch hier, weil ich das breite Angebot an Nachtleben sch&amp;auml;tze. Probleme habe ich dann, wenn meine Interessen mit denen von Menschen korrelieren, die zwar meistens auch schon seit einigen Jahren die dreissiger-Grenze &amp;uuml;berschritten haben, aber noch immer nach meinen damaligen Pubert&amp;auml;tsprinzipien handeln. In Z&amp;uuml;rich haben diese Leute einen Namen: Szenis nennen wir sie. Die Hauptaufgabe eines Szenis besteht darin, den Abend in der richtigen Location zu verbringen, um das dann am n&amp;auml;chsten Morgen beil&amp;auml;ufig zu erw&amp;auml;hnen. Nat&amp;uuml;rlich dort, wo man sich morgens eben trifft, um seinen Latte oder seinen Macchiato zu trinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Erfahrungen mit den Z&amp;uuml;rcher Szenis haben mich gelehrt, dass ich das n&amp;auml;chste Mal auf ein Konzertticket verzichte, wenn eine Band, die ich seit Jahren liebe, &amp;uuml;berraschend von einem Szenemagazin entdeckt wird und kurz darauf einen Auftritt in einem Z&amp;uuml;rcher Szenelokal hat. Die Szenis w&amp;uuml;rden mir einmal mehr den Abend verderben. Nicht durch ihre blosse Anwesenheit - ich bin gut im Nichtbeachten - sondern durch ihr offenkundiges Desinteresse an den K&amp;uuml;nstlern selbst. Es wird geschwatzt und es wird ignoriert, ein mittelm&amp;auml;ssiger Pianospieler in einer typischen Hotelbar erh&amp;auml;lt mehr Aufmerksamkeit von seinem Publikum als eine Band in einem Szenelokal von seinen Stammg&amp;auml;sten. Und ja, das nervt mich je l&amp;auml;nger je mehr. Manchmal w&amp;uuml;nsche ich mir, all diese Leute w&amp;auml;ren vor vielen Jahren auch mal zu Hause geblieben und h&amp;auml;tten mit ihren Eltern &amp;laquo;Wetten dass..&amp;raquo; geschaut. Wobei, so gesehen gibt es noch Hoffnung f&amp;uuml;r die Szenis, denn die Sendung l&amp;auml;uft ja noch immer.
</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Nabelschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:02:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1467/">
    <title>Landpomeranze und Stadtkatze</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1467/</link>
    <description>Grunds&amp;auml;tzlich unterscheidet sich mein Nachtleben nicht von Anderen, jedoch&lt;br /&gt;
schlagen in meinem Herzen mehrere Seelen. Als bekennende Monds&amp;uuml;chtige und&lt;br /&gt;
den damit verbundenen Nebenwirkungen, koste ich meine Nacht immer wieder&lt;br /&gt;
anders aus. Gerade eben, frisch aus einem Landurlaub retour, suche ich die&lt;br /&gt;
Sterne im Nachthimmel von Wien. Doch das einzige was leuchtet ist die&lt;br /&gt;
Stadt an sich. Es ist immer wieder ein Erlebnis, die Schattenlichter von&lt;br /&gt;
Wien zu erkunden. Raus zu gehen, den Mond zu suchen und Reklame und einen&lt;br /&gt;
Drink in der Lieblingsbar zu finden. Das Gute an meinen n&amp;auml;chtlichen&lt;br /&gt;
Streifz&amp;uuml;gen ist, dass es selten ein Mitternachtsshopping gibt, denn&lt;br /&gt;
ansonsten w&amp;auml;re ich wohl schon bankrott. Nat&amp;uuml;rlich finde ich den Mond auch&lt;br /&gt;
in der Gro&amp;szlig;stadt... zum Beispiel in Wien am Zentralfriedhof . Leider g&amp;ouml;nne&lt;br /&gt;
ich mir das n&amp;auml;chtliche Abenteuer sehr selten, da ich nicht die Mutigste&lt;br /&gt;
bin und die &amp;Ouml;ffnungszeiten nicht unbedingt f&amp;uuml;r monds&amp;uuml;chtige Landpomeranzen&lt;br /&gt;
geschaffen wurden. Aber ab und an ein wenig was Verbotenes, g&amp;ouml;nne auch ich&lt;br /&gt;
mir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dorf ist das alles nat&amp;uuml;rlich ein wenig einfacher, da einen der Friedhof&lt;br /&gt;
die schwarzen Seelen zu jeder Tages und Nachtzeit empf&amp;auml;ngt. So ruhig und&lt;br /&gt;
beschaulich es am Landfriedhof ist, so ruhig ist es auch rund um die&lt;br /&gt;
Lieblingsbar. Nicht nur, dass man einige Kilometer weit fahren muss, nein&lt;br /&gt;
&amp;#8211; auch die &amp;Ouml;ffnungszeiten meiner Bar gleichen dem eines&lt;br /&gt;
Gro&amp;szlig;stadtfriedhofes. Somit ist Planung die halbe Miete f&amp;uuml;r einen&lt;br /&gt;
angenehmen Abend in geselliger Runde. Probleme macht das aber auch keine,&lt;br /&gt;
dann feiert man halt zu Hause weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Feiern und Entspannen sind zwei Facetten meiner Nacht. Da gibt es&lt;br /&gt;
aber auch noch das Unwort der Nation: &amp;#8222;Arbeit&amp;#8220;. Sehr viele N&amp;auml;chte&lt;br /&gt;
verbringe ich an meinem Arbeitsger&amp;auml;t dem Laptop. Diese langen N&amp;auml;chte haben&lt;br /&gt;
mich wohl auch zu einer Bloggerin gemacht und mir neue Welten und&lt;br /&gt;
Einsichten rund um die Menschen mit ihren Tag und Nachtleben gebracht.&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass ich mir manch eine Nacht mit Bloggern online um die Ohren&lt;br /&gt;
geschlagen habe, auch in Real live sind schon einige Drinks und Erlebnisse&lt;br /&gt;
ausgetauscht worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mach ich sonst so in der Nacht? Schlafen? Wie schon erw&amp;auml;hnt, bin ich&lt;br /&gt;
eine Monds&amp;uuml;chtige. Das ist f&amp;uuml;r mich nicht nur so ein Wort, nein, die Kraft&lt;br /&gt;
des Mondes l&amp;auml;sst mich manch unglaubliche Tat vollbringen. Je nach&lt;br /&gt;
Mondphase kann es schon passieren, dass ich morgens eine&lt;br /&gt;
Waschmaschinenladung frisch gewaschener W&amp;auml;sche aufh&amp;auml;ngen kann, da ich&lt;br /&gt;
wieder einmal unbemerkt Nachtaktiv war. Nach &amp;uuml;ber drei&amp;szlig;ig Lebensjahren&lt;br /&gt;
habe ich die Nachtwandlerei im Griff und ich habe gelernt, meine Wohnungen&lt;br /&gt;
so zu verbarrikadieren, dass ich nicht wieder in irgend einem fremden Bett&lt;br /&gt;
aufwache!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Abschluss: Schenkt mir keinen Kaktus.... denn diese Pflanzen&lt;br /&gt;
ziehen mich magisch an und das aufwachen darin, weil ich wieder einmal&lt;br /&gt;
&amp;uuml;ber so ein Teil gestolpert bin, m&amp;ouml;chte ich in Zukunft nicht mehr erleben.</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Nabelschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:02:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1469/">
    <title>Wenn einer eine Reise tut</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1469/</link>
    <description>Nur noch ein paar Tage dann geht es los, ich wandere da hin aus wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und die Welt auf dem Kopf steht. Aber ich meine nicht Sachsen, nein, ich meine Australien. Ein Land in dem sie angeblich aus toten K&amp;auml;ngurus Apfeltaschen machen und der Schiedsrichter Sonne so gnadenlos fair durch das Ozonloch pfeift, dass man nach ein paar Minuten ohne Sonnenschutz aussieht wie der Frontman von &amp;#8222;Lordi&amp;#8220;. Ob ich nerv&amp;ouml;s bin? Wie die Betreiber eines all you can eat Buffets bei dem Besuch von Rainer Callmund. Schlie&amp;szlig;lich habe ich nicht das, was man so sch&amp;ouml;n eine &amp;#8222;Aufenthaltsgenehmigung&amp;#8220; nennt. Aber ich habe etwas Besseres. Ich habe einen Plan. Einen Plan der so ausgefuchst ist, dass ich Angst davor haben muss keine Tollwut zu bekommen wenn ich an ihn denke. Es gibt n&amp;auml;mlich eine L&amp;uuml;cke in den australischen Visumsbestimmungen die so eng ist, dass es wirklich nur die wieselflinken schaffen hindurch zu schl&amp;uuml;pfen. Aber dazu werde ich mich noch mal genauer &amp;auml;u&amp;szlig;ern, wenn ich mich in knapp einem Monat nicht mit Handschellen an eine Flugzeugtoilette gefesselt auf den Weg nach Hause befinde und mir kein Schild um den Hals geh&amp;auml;ngt wurde auf dem steht&amp;#8222;F&amp;uuml;r wie dumm haben sie die australischen Beh&amp;ouml;rden gehalten?&amp;#8220;. Meine Vorbereitungen an sich sind so gut wie abgeschlossen. Mein Trolley ist tiefer gelegt, ich habe mich gegen Koala-, Krokodil-, Schlangen- und K&amp;auml;ngurubisse impfen lassen und damit ich nicht sofort zu Staub zerfalle, wenn mich die australische Sonne in die Knie zwingen will, trinke ich seit Tagen meinen Kakao nur noch aus frischer Sonnenmilch. Es ist also an alles gedacht. Na ja, fast. Fehlen mir ja nur noch ein Job, eine Wohnung und rosige Zukunftsaussichten. Aber das kann ich auch nicht so schwer sein. Werde am Zoll auf jeden Fall erstmal nach meinem Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ungsgeld fragen. Ich sage bescheid wie es gelaufen ist.</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Cosmopolis</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:03:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1471/">
    <title>Von der Suche nach dem Gl&amp;uuml;ck an falschen Orten</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1471/</link>
    <description>&amp;#8222;Willst du heute Nacht meine Gl&amp;uuml;cksfee sein?&quot;&lt;br /&gt;
Das ist eine schwierige Frage, finde ich, wenn sie vom letzten Gast an der Bar gestellt wird. Und dann noch ausgerechnet mir, die ich nicht wirklich an Gl&amp;uuml;ck glaube, zumindest nicht zu dieser Zeit, als ich den Tresen als B&amp;uuml;hne, Schutzschild und Lebensunterhalt missbrauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fl&amp;uuml;chtiges Ding, dieses Gl&amp;uuml;ck, das wissen wir alle. Jedem scheint es sich anders zu zeigen und ist wieder verschwunden, bevor man sich umgesehen hat. Dann sehnt man sich um den Schlaf oder traumwandelt durch das Nachtleben, immer auf der Suche nach ihm, so wie der Mann an der Bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Du brauchst nur w&amp;auml;hrend des Spiels bei mir sein. Ich wei&amp;szlig;, dass ich dann gewinne.&quot;&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Warum nicht?!&quot; z&amp;ouml;gerte ich unmerklich. Das Leben ist kurz und es gibt angeblich nichts Schlimmeres als verpasste Chancen. Um ganz ehrlich zu sein, war ich viel zu neugierig und die wesentlich ges&amp;uuml;ndere Frage:&quot; Warum?&quot; kommt in meinem Fragerepertoire nur ungesund selten vor. Immerhin konnte es sein, dass auch ich ein wenig Gl&amp;uuml;ck finden w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich geahnt h&amp;auml;tte, dass dieser Gl&amp;uuml;cksritter mich mitten in der Nacht in eine ferne Gro&amp;szlig;stadt entf&amp;uuml;hren w&amp;uuml;rde, um seinem pers&amp;ouml;nlichen Seelenheil nachzujagen und ich dort Menschen treffen w&amp;uuml;rde, die bei aller Neugierde wirklich nicht auf meiner (Meet &amp;amp; Greet) Wunschliste standen, h&amp;auml;tte ich wom&amp;ouml;glich sein verlockendes Angebot dankend abgelehnt. Denn anstatt die beleuchteten T&amp;uuml;rme der riesigen Wolkenkratzer zu besteigen, in denen ich das Ziel unserer Reise vermutete, stellte er den Wagen in einem sch&amp;auml;bigen, dunklen Hinterhof ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Wunder, dass das ersehnte Gl&amp;uuml;ck so schwer zu finden ist, wenn es anscheinend in solch dunklen Gem&amp;auml;uern hinter T&amp;uuml;ren residiert, die sich nur durch geheime Klopfzeichen &amp;ouml;ffnen lassen. Das richtige Codewort autorisierte uns, auch das verrauchte Hinterzimmer zu betreten, in dem etliche Jahre Gef&amp;auml;ngnis an einem runden Tisch sa&amp;szlig;en. Ich konnte die Schicksalsschl&amp;auml;ge, die diese M&amp;auml;nner schon ausgeteilt hatten, regelrecht im Raum sp&amp;uuml;ren. Hier wollte ich nicht lange bleiben, doch mein neues Talent zum Talisman spielte meinen Begleiter immer wieder die richtigen Karten in die Hand. Er hatte Gl&amp;uuml;ck. Ich hatte Angst. Wie sollte ich hier je wieder wegzukommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als ich Stunden sp&amp;auml;ter allein in einer schwarzen Stretchlimousine gen Heimat gefahren wurde, beruhigte sich mein Pulsschlag wieder. Der gl&amp;uuml;ckliche Gewinner der Nacht umarmte mich zum Abschied und drohte dem Chauffeur prophylaktisch mit allerlei Ungemach, falls er mich nicht sicher nach Hause bringen w&amp;uuml;rde. Er selbst war dazu nicht mehr in der Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich zu Hause angekommen, musste ich leider feststellen, dass irgendjemand meine Haust&amp;uuml;re aufgebrochen hatte. Selbst wenn mir die Gesellschaft in dem verrauchten Hinterzimmer eher suspekt war, war sie mir doch wesentlich angenehmer, als mir das Zusammentreffen mit ihrem Kollegen in meiner Wohnung gewesen w&amp;auml;re. Mein Pulsschlag erh&amp;ouml;hte sich schlagartig wieder auf Spielh&amp;ouml;llenniveau, als ich vorsichtig die angelehnte T&amp;uuml;r einen Spalt breit &amp;ouml;ffnete. Schlie&amp;szlig;lich wollte ich den Mann, falls er noch da war, bei seiner Suche nach etwas Verwertbarem nicht &amp;uuml;berraschen. So etwas f&amp;uuml;hrt leicht zu ungesunden &amp;Uuml;berreaktionen auf beiden Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit angehaltenem Atem und auf Zehenspitzen schlich ich in meine eigene Wohnung. Pl&amp;ouml;tzlich schrieen drei Menschen vor Schreck aus vollem Hals. Ich und die zwei M&amp;auml;nner in meiner K&amp;uuml;che.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;SAG MAL: SPINNST DU!?! WO WARST DU DIE GANZE NACHT? WAS GLAUBST DU, WAS WIR DENKEN, WENN DEINE T&amp;Uuml;RE EINGETRETEN IST UND DU NIRGENDS ZU FINDEN BIST, HEH? WAS GLAUBST DU, WAS WIR DANN DENKEN? WIR SIND FAST GESTORBEN VOR ANGST UM DICH!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit bin ich gefahren, um das Gl&amp;uuml;ck zu finden, dabei war es schon immer da. Es stand mitten in meiner K&amp;uuml;che in Form  meiner Freunde und schrie mich an.</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Cosmopolis</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:03:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1472/">
    <title>Nachtgedanken</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1472/</link>
    <description>Nachts ist es dunkel, und doch sehe ich klar. W&amp;auml;hrend ich am Schreibtisch sitze, die Arbeitsfl&amp;auml;che nur erhellt von einer schwachen Gl&amp;uuml;hbirne, versinkt die Tiefe des Raumes hinter mir in Schw&amp;auml;rze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beine in eine Decke geh&amp;uuml;llt, sitze ich da, h&amp;ouml;re leise Musik. Ich lausche in die Nacht hinein, h&amp;ouml;re das Brummen des K&amp;uuml;hlschranks, das Knacken der Heizung, das Tropfen des Wasserhahns in der K&amp;uuml;che. Der alte Mann &amp;uuml;ber mir geht zur Toilette. Flach atmend verfolge ich seine schlurfenden Schritte, horche auf die Sp&amp;uuml;lung, den Gang zur&amp;uuml;ck ins Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts sind die Gedanken weicher, haben mehr Leben in sich. Sie erreichen eine Intensit&amp;auml;t, die ihnen im Licht des Tages verwehrt bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne hallt das Signal eines fahrenden Zuges durch den Wind. Ein Uhu ruft. Die Scheinwerfer eines Dieselautos erhellen f&amp;uuml;r einen kurzen Moment den Raum. Sie wischen die sch&amp;uuml;tzende Dunkelheit mit einem Handstreich beiseite, irren &amp;uuml;ber die W&amp;auml;nde, &amp;uuml;ber B&amp;uuml;cher, Regale und die Unordnung des Alltags. Einen Wimpernschlag lang versteckt sich mein Denken vor dem Schimmer, der das Zimmer in einer noch tieferen Dunkelheit hinterl&amp;auml;sst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtgedanken blitzen nicht auf. Sie setzen sich fest im Kopf, kreisen umher, wandern durch Ideen und Pl&amp;auml;ne, wecken Gef&amp;uuml;hle und Bilder, n&amp;auml;hren die Vorstellung, alles sei richtig, was man in diesem stillen Moment der Einkehr denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kriechen sie dorthin, wo &amp;uuml;ber den Tag ein Lachen war, wo ich Zuversicht vorschob, meine Sehnsucht in einer kleinen Kiste verschloss, auf dass sie mich nicht st&amp;ouml;rt in dem, was ich f&amp;uuml;r mich und andere erledigen muss. Doch meine Nachtgedanken spitzen den Mund. Zart pusten sie die Maske allt&amp;auml;glicher Banalit&amp;auml;ten beiseite, um sich direkt &amp;uuml;ber meiner Seele auszubreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Nachtgedanken wiegen schwerer, sind m&amp;auml;chtiger als ihre Tagesfreunde. Sie laufen auf meiner Seele, trampeln auf ihr herum, sch&amp;auml;len sie wie eine Zwiebel und geben Antworten auf Fragen, die ich tags&amp;uuml;ber nicht einmal zu stellen wage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme einen Stift zur Hand. Schreibe auf, was durch meinen Kopf spukt. Mache Skizzen, verfasse Texte, sammle Notizen, versuche mich in Zeichnungen, f&amp;uuml;r die ich es tags&amp;uuml;ber nicht f&amp;uuml;r n&amp;ouml;tig befunden h&amp;auml;tte, ein Blatt Papier zu schw&amp;auml;rzen. Kratzend schabt die Mine &amp;uuml;ber das Wei&amp;szlig;, die Schrift krakelig, die W&amp;ouml;rter wirr. Die Buchstaben flie&amp;szlig;en dahin, aus meiner Hand in den Stift und aus dem Stift hinaus, als wollten sie aus meinem Kopf fliehen, als sei es ihnen zu voll dort oben, wo die Gef&amp;uuml;hle widerstreiten und die Ideen miteinander k&amp;auml;mpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ger&amp;auml;usche &amp;uuml;ber mir. Mit einem Mal werde ich m&amp;uuml;de. Die Musik, obwohl nur ein Hauch, dringt pl&amp;ouml;tzlich schmerzend an mein Ohr. Ich stelle sie aus. Die Nachtgedanken sind fort. Ich f&amp;uuml;hle nur noch Schwere und Leere. Mir fr&amp;ouml;stelt. Ich l&amp;ouml;sche das kleine Licht auf dem Schreibtisch, lege die Decke aufs Sofa und schlurfe ins Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am n&amp;auml;chsten Tag betrachte ich meine Notizen im grellen Licht der Morgensonne. Sie wirken irreal anklagend, als habe ein Eindringling sie aus meinem Kopf gestohlen. Doch wie ich lese und sie entdecke, f&amp;uuml;gen sich die W&amp;ouml;rter zu Worten, Teile zu einem Ganzen, gewinnen die Bruchst&amp;uuml;cke an Form und Logik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich falte das Papier, lege es in meinen Nachtschrank, setze meine Maske auf und beginne den Tag.&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Cover</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T20:03:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1474/">
    <title>war there what?</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1474/</link>
    <description>Krieg pervertiert. Regeln, Menschen, Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich ein Land im Kriegszustand befand und Soldaten im feindlichen Ausland hatte, war es pl&amp;ouml;tzlich schick, D&amp;ouml;rfer zu pl&amp;uuml;ndern, abzufackeln wobei auch nicht gerade zimperlich mit den dort jeweils wohnenden Zivilbev&amp;ouml;lkerung umgegangen wurde. Die Wettbewerbe liefen zwischen den Kompanien. Wer ergatterte die meisten Goldz&amp;auml;hne? Wer konnte seine Handgranaten am effektivsten einsetzen? Wer machte die lustigsten Fotos?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach - moment! Da befinden wir uns doch schon wieder in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es zwar nicht mehr erlaubt, Zivilisten zu gef&amp;auml;hrden - f&amp;uuml;rs Get&amp;ouml;tet-werden gibt es ja schlie&amp;szlig;lich die Soldaten - aber da pfeifen die meisten Nationen ja sowieso drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daf&amp;uuml;r, web2.0 sei Dank, floriert die Nachfrage nach &quot;lustigen&quot; Fotos mit Gefangenen, Geiseln oder Toten. Frau England machte den Anfang mit ihrer Ghraib-Pyramide und seitdem tauchen immer wieder Bilder und Videos von Soldaten auf, die Menschen der feindlichen Nation gar nicht nett behandeln oder selbst von denen gar nicht nett behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neuste Beispiel kommt aus Deutschland. Hamlet durfte seinerzeit noch mit einem Totensch&amp;auml;del hantieren. Das ist aber in diesem St&amp;uuml;ck auch ein sehr sprechendes Requisit, im wahren Leben jedoch ein No-No.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, jetzt mal ehrlich. Glaubt hier bitte irgendjemand, dass eine Person, die sich freiwillig daf&amp;uuml;r verpflichtet lie&amp;szlig;, in den Krieg zu ziehen, alle Tassen im Schrank hat? Glaubt hier irgendjemand, dass es normal ist, wenn man sich nur mit Waffe stark f&amp;uuml;hlt? Glaubt hier irgendjemand, dass man als Held gefeiert wird, nur weil man das Wappen des eigenen Landes am &amp;Auml;rmel tr&amp;auml;gt? Ich glaube das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die Personen, die - gl&amp;uuml;cklicherweise - ins Heer aufgenommen wurden - weil in den Behindertenwerkst&amp;auml;tten zu wenig Platz f&amp;uuml;r all jene ist - Waffen in die Hand dr&amp;uuml;ckt und sie in fremde L&amp;auml;nder schickt, ist es doch vorprogrammiert, dass sich dort Widerw&amp;auml;rtigkeiten abspielen. Dieses mal wurden halt die Deutschen erwischt. Aber es haben sicher auch alle andere Nationen Dreck am Stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher meine ich: Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Sch&amp;auml;del!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Der Beitrag ist bereits im &lt;a href=&quot;http://humanarystew.twoday.net/stories/2858991/&quot;&gt;weblog&lt;/a&gt; des Autors erschienen.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Blogville</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-02T00:06:00Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1473/">
    <title>Editorial</title> 
    <link>http://www.mindestenshaltbar.net/0218/stories/1473/</link>
    <description>Was ist eigentlich an der Nacht so toll?&lt;br /&gt;
Ganz einfach: Fragen Sie mal zehn Menschen, was sie nachts denn so machen. Sie bekommen zehn verschiedene Antworten und wahrscheinlich ist nur eine davon &quot;schlafen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch bei den &amp;uuml;brigen Ergebnissen wird es kaum Doppelnennungen geben - die M&amp;ouml;glichkeiten sind schlie&amp;szlig;lich genauso vielf&amp;auml;ltig wie tags&amp;uuml;ber. Gut, man kann zwar nachts nur erschwert einkaufen und sogar nur sehr schwer sonnenbaden oder Ameisen mit einer Lupe verbrennen (rein theoretisch bittesch&amp;ouml;n) aber auf der anderen Seite: Haben Sie sich tags&amp;uuml;ber schon mal Gruselgeschichten erz&amp;auml;hlt? Oder Sterne angesehen? Richtig.&lt;br /&gt;
Die Nacht ist quasi der bessere Tag. In der Nacht &amp;uuml;berschreiten wir diese magische Grenze zwischen heute und morgen, in der Nacht tr&amp;auml;umen wir, in der Nacht feiern wir, machen wir &amp;Uuml;berstunden, reden mit einem besonderen Menschen wortw&amp;ouml;rtlich &quot;eine ganze Nacht lang durch&quot;, nachts k&amp;ouml;nnen wir uns nicht von einem fesselnden Buch l&amp;ouml;sen - und vielleicht lesen wir nachts auch mindestenshaltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben wieder eine Auswahl an tollen Autoren, die ihre ganz eigene Beziehung zum Nachtleben schildern mit denen ich Ihnen viel Freude w&amp;uuml;nsche - egal, wann Sie sie lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Werbug muss sein - erst recht f&amp;uuml;r einen guten Zweck. Bitte werfen Sie einen Blick nach rechts und unterst&amp;uuml;tzen Sie doch bitte diese wichtige Aktion.</description>
    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    <dc:subject>Editorial</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 robert scharfenberg</dc:rights>
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    <title>nightshot experiments II</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;237&quot; height=&quot;280&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://www.mindestenshaltbar.net/static/0218/images/trottoir2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/tinythomas/121704121/&quot;&gt;Bildquelle&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;
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    <dc:creator>robert scharfenberg</dc:creator>
    
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