
Chaos und Ordnung
von Anfängerin
Von der Chaostheorie habe ich gelesen, dass sie Chaos wie folgt definiert: Chaos ist die Ordnung, die wir noch nicht kennen.
Ich mag diese Definition jedenfalls, auch wenn die Chaostheorie sie wohl nicht wirklich kennt. Da, wo andere ein großes Durcheinander sehen, braucht der vermeintliche Chaosbesitzer nur zugreifen und schon ist das gesuchte Ding da. Von wegen Unordnung also. Wunder können so einfach sein... So viele Dinge umgeben uns: Alltägliches, das immer wieder gebraucht wird. Dinge, die gebraucht werden könnten. Dinge mit emotionalen Wert.
Nur verbunden durch den Chaosbesitzer breiten sie sich um ihn herum aus und bilden ein ganz persönliches Sammelsurium. Nur er selbst sieht dort eine Ordnung, die anderen verborgen bleibt. Manchmal aber auch ihm selbst. Und so ordnen sich seine Dinge versteckt in Schränken und Schubladen, in irgendwelchen Abstellräumen oder auch offen. Als Außenstehender schüttelt man gelegentlich den Kopf über so viele Sachen, die scheinbar nicht gebraucht werden und doch da sind. Für sie ist es ein Chaos. Sie kennen eben die Ordnung noch nicht. Manchmal schränkt dieses Chaos ein Leben auch ein. Solche Menschen nennt man dann Messies. Chaosbesitzer sind verbunden mit ihren Sachen. Die Dinge sind nicht einfach Dinge. Die Sachen könnte man schließlich irgendwann einmal gebrauchen. Dann ist es natürlich wichtig, einen mehr oder weniger großen Vorrat zu haben - wenn mal was ist. Sicherheit und Versorgtsein oder das schlicht und ergreifende MEINS! bindet die Dinge an uns und macht sie lebenswichtig. Wegwerfen würde bedeuten, sich der Unsicherheit der Welt auszusetzen. Noch unmöglicher ist das bei Dingen, die für uns einen emotionalen Wert besitzen. Ein Wert, der nicht in Geld ausgedrückt werden kann. Da ist der zerfledderte Teddybär, dem sie auch heute noch das ein oder andere anvertrauen. Wenigstens der hat immer dichtgehalten und Trost gespendet. Oder die Eisenbahn, die eines Tages noch mal ganz groß und noch schöner mit allem Pipapo aufgebaut werden soll. Ich selbst habe noch meinen geflickten, rosa Stoffkasper. Etwas unterernährt, aber meine Nichte bekommt ihn trotzdem nicht. Sie lassen uns in angenehmen Erinnerungen schwelgen. Zusammen mit den Dinge, die man zum alltäglichen Leben braucht, bildet das Ganze ein Netz um uns herum. Verbunden mit uns, wenn auch unsichtbar und in einer vielleicht noch nicht mal uns bekannten Ordnung. Oder nennen wir es doch lieber Chaos?
Ich mag diese Definition jedenfalls, auch wenn die Chaostheorie sie wohl nicht wirklich kennt. Da, wo andere ein großes Durcheinander sehen, braucht der vermeintliche Chaosbesitzer nur zugreifen und schon ist das gesuchte Ding da. Von wegen Unordnung also. Wunder können so einfach sein... So viele Dinge umgeben uns: Alltägliches, das immer wieder gebraucht wird. Dinge, die gebraucht werden könnten. Dinge mit emotionalen Wert.
Nur verbunden durch den Chaosbesitzer breiten sie sich um ihn herum aus und bilden ein ganz persönliches Sammelsurium. Nur er selbst sieht dort eine Ordnung, die anderen verborgen bleibt. Manchmal aber auch ihm selbst. Und so ordnen sich seine Dinge versteckt in Schränken und Schubladen, in irgendwelchen Abstellräumen oder auch offen. Als Außenstehender schüttelt man gelegentlich den Kopf über so viele Sachen, die scheinbar nicht gebraucht werden und doch da sind. Für sie ist es ein Chaos. Sie kennen eben die Ordnung noch nicht. Manchmal schränkt dieses Chaos ein Leben auch ein. Solche Menschen nennt man dann Messies. Chaosbesitzer sind verbunden mit ihren Sachen. Die Dinge sind nicht einfach Dinge. Die Sachen könnte man schließlich irgendwann einmal gebrauchen. Dann ist es natürlich wichtig, einen mehr oder weniger großen Vorrat zu haben - wenn mal was ist. Sicherheit und Versorgtsein oder das schlicht und ergreifende MEINS! bindet die Dinge an uns und macht sie lebenswichtig. Wegwerfen würde bedeuten, sich der Unsicherheit der Welt auszusetzen. Noch unmöglicher ist das bei Dingen, die für uns einen emotionalen Wert besitzen. Ein Wert, der nicht in Geld ausgedrückt werden kann. Da ist der zerfledderte Teddybär, dem sie auch heute noch das ein oder andere anvertrauen. Wenigstens der hat immer dichtgehalten und Trost gespendet. Oder die Eisenbahn, die eines Tages noch mal ganz groß und noch schöner mit allem Pipapo aufgebaut werden soll. Ich selbst habe noch meinen geflickten, rosa Stoffkasper. Etwas unterernährt, aber meine Nichte bekommt ihn trotzdem nicht. Sie lassen uns in angenehmen Erinnerungen schwelgen. Zusammen mit den Dinge, die man zum alltäglichen Leben braucht, bildet das Ganze ein Netz um uns herum. Verbunden mit uns, wenn auch unsichtbar und in einer vielleicht noch nicht mal uns bekannten Ordnung. Oder nennen wir es doch lieber Chaos?
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