Die Digitalisierung des Alltags beschäftigt. Entweder genießt man sie oder man ist davon überfordert. Viele von uns leben durch sie in zwei Welten mit zwei, manchmal sehr unterschiedlichen, Identitäten.
Digital ist Überall. Neben uns, über uns und an uns dran. Doch: Was haben wir davon? Ist digital wirklich besser oder tragen die digitalen Welten eigentlich nur dazu bei, uns auf Trab zu halten?
Digital ist heute alles. Trotzdem kommt es vor, dass man sich inmitten von iPod, Notebook und DVD-Player auf seine erste Liebe besinnt und den Plattenspieler wieder ausgräbt.
Während Elektrofachmärkte mit Tiefstpreisen werben, stellt der Konsument nicht selten fest: Qualität hat ihren Preis. Stellt er zudem noch den Anspruch auf Benutzerfreundlichkeit, sollte er nicht selten ganz auf moderne Geräte verzichten.
Gibt es das eigentlich schon im Web? Die Zwänge eines ehemaligen Yps-Hefte Lesers in Zeiten des Internets: Je einfacher der Gegenstand in Kinderhänden, desto kreativer das Ergebnis. Wie aus findigen Kindern erfolgreiche Geschäftsleute werden.
Wir glauben, die moderne Technik zu beherrschen, in Wirklichkeit aber werden wir von Internet, Mobiltelefon und Co. manipuliert. Der digital denkende Mensch als Sklave der Fortschrittstechnik.
Eine kleine Betrachtung darüber, dass Vielfalt einen relativen Begriff darstellt und ferner nicht zwingend das Ende der Einfalt zur Folge hat, sondern im Gegenteil Paranoikern auf dem sprichwörtlichen Silbertablett neue Ideen serviert.
Glauben Sie an schwarz und weiss? An rot oder grün? An hell oder dunkel? Glauben Sie ruhig. Die digitale Revolution wird Sie einholen, erfassen, überrollen, verwüsten. Denn das Leben ist anders. Auch in Deutschland.
Was haben der Winter, ein Eisenbahnräuber und Josef Schrammel gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts. Auf den zweiten alles. Dabei sollten sie längst tot sein.
Bloggen heißt selektieren: Ich schreibe was ich will und reduziere das Gelesene auf meine Interessen. Eine Geschichte von virtuellen und echten Menschen.
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