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Nach der Schrift die Sintflut

von Livian
Unvergessen jener Moment, in dem ich vor Scham im Boden versank, als mir meine norddeutsche Brieffreundin am Ende unseres allerersten Telefonats schmeichelte: "Also deinen Dialekt finde ich übrigens total niedlich!"
Das wäre ja an und für sich nicht so schlimm gewesen, aber ich hielt mich bis zu diesem Moment für einen der wenigen Menschen, die sich sehr und stets darum bemühen, ihre regionale Herkunft nicht auf der Zunge zu tragen wie ein abturnendes Piercing.
Im Laufe der unverzüglich durchgeführten Recherche stellte sich heraus, dass es zwar Schriftdeutsch sei, was ich da spräche, es allerdings eher unbeholfen und angelernt klänge, da der österreichische Sprachapparat offenbar nicht dafür geschaffen ist, Druckbuchstabenverbindungen unverfälscht wiederzugeben. Ein bisschen wie Eiern auf dünnem Eise sei es, wenn Österreicher sich am Hochdeutschen versuchen, meinte die Gute, und dass ihr dieses Phänomen nicht neu sei.
Seit jenem Tag höre ich noch genauer hin und es ist wahr: Man hört den Österreicher auch bei noch so geschultem Personal wie etwa Schauspielern, Politikern, etc. heraus. Es ist diese gewisse unverkennbare Klangschattierung. So, so…. so weinerlich.

These 1 – Unschuldsvermutung! Das Manko wird uns in die Wiege gelegt.

Ma-ma, Pa-pa, Ple-ste-schn,… - so sprechen wir mit dem Brabbelkinde, aufopfernd artikulierend und ohne Bequemlichkeitsschlamperei. Kaum aber wenden wir uns einem anderen Familienmitglied zu, hört das Kind hauptsächlich Scheußlichkeiten wie: "Gei heast Oide, breing ma naoua Bia!" und "Hui da söüwa ans, i bein jou neit dei Hüüfstschackl!"
Und wer meint, dass diese Worte besser klingen als sie niedergeschrieben aussehen, der irrt.
So etwas kriegt man natürlich sein Leben lang nicht mehr weg. Auch der ambitionierteste Nachderschriftsprecher verfällt in Stress-Situationen oder im Zuge innerer Aufgewühltheit (Rage, guter Sex usw.) sofort wieder in seinen Kindheitsdialekt. Immer dann also, wenn unser Unterbewusstsein das Steuer übernimmt, und das Unterbewusstsein, wir wissen es, hat im Zweifelsfall IMMER Recht.

Nach außen hin vereint uns also unser Österreichisch. Innersprachlich herrschen indes biblische Zustände:
Babylon, Sodom und Gomorrha, um nur die Wichtigsten zu nennen!

Denn Österreich ist flächendeckend mit Dialekten und Mundarten durchzogen und zwar grenzgenormt. Auch wenn der Tiroler nur einen Meter von der Salzburger Grenze entfernt lebt, wird er nach dem ersten Laut, den er in der Millionenshow von sich gibt, von 800.000 Zusehern problemlos als Tiroler identifiziert werden und nicht erst, nachdem er an der zweiten Frage kläglich scheiterte.
Am Schwierigsten fällt die Zuordnung bei Salzburgern, Burgenländern und Niederösterreichern, und zwar genau in dieser Reihenfolge, aber nach dem Ausschlussprinzip kommt man auch hier ans Ziel.

Österreich als Schmelztiegel für deutschähnliche Ausdrucksweisen? Ein harmonisches Neben- und Miteinander vom steirischen Bellen übers tiroler Krächzen bis hin zum wiener Seiern? Wohl kaum!

These 2 – Mia san mia…

Was den Bewohnern von Dorf X glasklar ist, muss im Nachbardorf Y noch lange nicht verstanden werden.
Konkretes Beispiel: Was in Graz "zwei Eier" sind, sind zwanzig Kilometer weiter südlich "zwa Eia". Zwanzig weitere Kilometer südlich bereits "zwoa Oa". Vom zweiten Wort ist nach einer halben Stunde Fahrtzeit also überhaupt nichts mehr übrig geblieben. Schlimmer wird es dann Gott sei Dank nicht mehr, weil dann schon Slowenien kommt.
Diese sprachlichen Barrieren sind wohl auch der Grund, warum man in provinziellen Gegenden gerne mal die Fäuste sprechen lässt bei auftretenden Kommunikationsdifferenzen, denn DIESE Sprache versteht nun wirklich jeder.
Hauptstädter, lacht nicht! Natürlich käme kein Wiener auf die Idee, der wiener Kaugummi-Sprech könnte unter Umständen NICHT das Nonplusultra verbaler Ästhetik sein. Seltsam nur, dass diese Ansicht außerhalb Wiens kein Mensch teilt.
Das Gute am Wienerischen: man nimmt es nicht an. Es ist leicht imitierbar, doch färbt es nicht ab. Ein kulanter, ja, so gesehen ein richtig sympathischer Dialekt!

These 3 – …und ia sads ia!

Der Österreicher als solcher liebt und pflegt seinen Dialekt. Es ist sein ganz persönlicher Patriotismus, den er stets bei sich führt.
Und auch die Liste der akademischen Fürsprecher ist lang. Leider geht ihr Hauptargument („Die Mundarten beleben die deutsche Sprache ja erst so richtig!“) völlig an der Realität vorbei, denn in Wahrheit hemmen und zerstören Dialekte alles Verbindende, was weniger an den Dialekten liegt, denn an ihren Verwendern und deren nicht immer unbedingt freiwillige Intoleranz.
Nach der Schriftsprache zu kommunizieren wird von jenen die es nicht tun, oder schlichtweg nicht können, als arrogant angesehen und fällt somit in die typisch österreichische Kategorie: „Da will sich einer wichtig tun!“
Bestenfalls wird man nur ausgelacht, schlimmstenfalls eingeliefert. Wer Letzteres provozieren will, hier ein todsicherer Tipp: einfach mal in einer Kneipe im Imperfekt über ein Alltagserlebnis berichten und dann zusehen, wie die Kinnladen ringsum auf den Tresen plumpsen.

Aber nicht immer ist es von Nachteil, dass es hierzulande unverständliche Dialekte gibt!
Wer erinnert sich nicht an Anita Wachter? Sie war in den 90ern eine recht erfolgreiche Skiläuferin, aber leider aus Vorarlberg und so waren ihre Siegerinterviews für den Rest Österreichs nicht zu verstehen. In einer Sommerpause trat dann wohl ihr PR-Mann auf sie zu und meinte: „Liebe Anita, so wirst du leider nie für die SPAR-Werbung angeheuert werden. Bitte besuch einen Deutsch- und Rhetorikkurs!“
Und das tat sie dann offensichtlich auch.
Erst nach dieser Wandlung erfuhren wir, was die Montafonerin der Welt mitzuteilen hatte: "Der Schnee war heute sehr aggressiv, aber unser Servicemann Seppl Mosbauer, dem ich diesen Sieg widmen möchte, hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet."
Und da war die Nation dann wirklich sehr froh, das endlich mal zu erfahren.
Deutsch als Fremdsprache der Österreicher. Wenige Kilometer reichen aus, um ins sprachliche Ausland zu reisen.
mindestens haltbar 10/2005
Jahrgang 01
Ausgabe 02
ISSN 1816-8159
Autor: Livian
Titel: Nach der Schrift die Sintflut
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am 17. Okt, 23:25

Das ist ein riesiger Lesegenuss; und als Schweizer kenne ich viele dieser Dinge - mutatis mutandis - auch. Auch hier ist der Dialekt eine patriotische Ausdrucksform, aber insgesamt sehe ich ihn nicht so schlecht an wie Sie. Er hindert uns sowenig am "richtigen" Erlernen einer hochstehender Schriftsprache genauso wenig wie die Deutschen. Ganz im Gegenteil, aus dem ständigen Wechsel zwischen zwei verwandten Sprachen kann auch Kreativität entstehen, und die Kinder, die sich damit herumschlagen müssen, können an dieser Aufgabe auch wachsen.

Lustig vor allem, dass ich den österreichischen Akzent im Hochdeutschen (noch einmal etwas anderes als der Dialekt) sehr mag, als Schweizer den schweizerischen aber im Ausland auch zu unterdrücken versuche. Wir sind halt Kleinstaatler.

am 18. Okt, 11:15

insgesamt sehe ich die sache ja auch nicht so eng, muss aber genau beim darauf folgenden argument widersprechen. ich hab die erfahrung gemacht, dass kinder, die NUR "im dialekt" aufwachsen später oft größte probleme mit sprache und schrift haben.
und genau hier muss man endlich mal eine lanze fürs fernsehen brechen, welches in ländlichen gegenden noch immer meist die einzige möglichkeit ist, auch ein bisschen deutsch mitzubekommen.


am 20. Okt, 22:38

Ich durfte als gebürtige Wienerin mit bisher drei Jahren Deutschlanderfahrung (und ich habe wahrlich viel gelernt in diesen drei Jahren *fg*) zuletzt acht Monate in Bern zubringen.
Ich kann dazu nur sagen, es tut mir leid für die Schweizer, aber von Hochdütsch haben die meisten keine Ahnung. Die Kommunikationsprobleme waren allgegenwärtig. Selbst wenn die Schweizer Kollegen ihr bemühtestes Hochdeutsch an den Tag legten. Von Berndütsch ganz zu schweigen.


am 24. Okt, 11:52

Och... Arme, dumme Berner! Sie meinen da hoffentlich nicht mich, Herr/Frau tibits ;-)! In welcher Branche haben Sie denn da arbeiten müssen? Die Schweizer sind unmöglich, da haben Sie natürlich recht; sie sind schlechte Rhetoriker, schämen sich ihrer klumpigen Aussprache und hassen die Schriftsprache. Ob sie aber wirklich dümmer seien als andere? Für mich ganz persönlich behaupte ich nun mal ganz kühn, dass der Dialekt mir nicht geschadet hat.

Nun, es ist ohne Zweifel richtig, dass in der Schulbildung grosser Wert auf das saubere Erlernen der Schriftsprache gelegt werden muss. Da sage ich nichts dagegen. Der Dialekt gehört nicht an die Schule.

Ich halte den Dialekt nicht für eine Brutstätte von Dummheit oder Lernschwierigkeiten. Sonst müsste man diese Frühenglischversuche auch gleich abbrechen, das verwirrt die Kinder doch auch gehörig. Und das Schriftdeutsche am (deutschen) TV ist für mich auch längst nicht immer über alle Zweifel erhaben.

Es ist einfach so, dass der Dialektgebrauch in der Schweiz - anders als in Österreich - überhaupt nichts Schichtenspezifisches an sich hat; er wird von allen mehr oder minder gleich gesprochen. Und von daher bringt es hier auch nichts, den Dialekt mit Fragen der Bildung/Intelligenz in Zusammenhang zu bringen. Die Bildungsunterschiede in der Schweiz sind - wie überall - vorab kongruent mit Schichtenunterschieden. Also dürfte es auch in anderen Ländern ein Irrtum sein, aus dem Dialektgebrauch vor allem der unteren Schichten auf die dort sicher vorhandenen Lernhemmnisse zu schliessen; diese Hindernisse sitzen nach meinem Dafürhalten ganz woanders.

am 16. Nov, 12:42

Lustig! Ich selber bin Deutscher, habe nie einen Dialekt gelernt, und betreibe als kleines privates Hobby eine Aussprache - Herkunfts - Verbindungsfindung. Da ich das nur zu meinem Vergnügen so mache, und wahrhaftig nicht mit wissenschaftlicher Akribie, ist die Trefferrate natürlich nicht 100% und auch nicht unbedingt sehr genau. Einen Österreicher würde ich an der Aussprache wohl als solchen erkennen, aber einen Steirer vom Tiroler unterscheiden? Also das würde ich wohl nicht hinbekommen.

Ich habe zwei Jahre in Brasilien gelebt, in Rio de Janeiro. Witzig war, daß es dort diese regionalen Sprachunterschiede genauso gab, mit den absolut gleichen Begleiterscheinungen wie hier beschrieben. Ich selber fand das einfach nur interessant. Und auch hier konnte ich relativ bald nicht nur den portugiesisch-sprechenden Engländer vom portugiesisch-sprechenden Deutschen unterscheiden, sondern auch ganz grob die Brasilianischen Regionen zuordnen. Genauso, wie man selbstverständlich bei meinem Portugiesisch immer den Deutschen rausgehört hat. Na und? Meine Frau ist Spanierin, und durch sie weiß ich, daß es diese Unterschiede in Spanien genauso gibt. Ein Andalusier spricht nun man anders als ein Katalane. Na und? Hier möchte ich mal ganz gewaltig eine Lanze brechen für den durchschnitts-Klischee-Briten: Der wird erst durch einen ganz persönlichen Tick so richtig liebenswert.


am 14. Jan, 23:21

als tochter eines hessen und einer schwäbin aufgewachsen in der nordeutschen provinz nun in wien lebend habe ich mich bei diesem text köstlich amüsiert.
ich selber spreche keinen dialekt, manchmal allerdings bricht aus mir das reihnländische herraus. wieso weiß keiner. ich habe dort nie gelebt, ich kenne kaum menschen aus der gegend und war nie länger als zwei tage am stück dort.


am 6. Apr, 11:09

Deutscher/Rheinland Pfalz.Vorfahren teils Schwaben teils Elsaß.
Ganz bekomme ich meinen Dialekt natürlich nie weg, warum auch. Ich geb zu ich mag Dialekte sehr gerne, kann man viele Leute direkt danach einschätzen. Kennt jemand zb keine cholerischen Franken, "sparsame" Schwaben. Das hilt schon. Problem ist in hochdeustchen Gegenden das man nicht erkennt wer ein Gauner ist, weil der selbst besser redet wie ich es je könnte.
Aber ja es gibt leider wirklich Menschen, die sich auf hochdeustch was einbilden! Ich hörte zb folgendes Gespräch. "ja ja, di Katrin die wird mit dem Typ nichts anfangen, der spricht Dialekt".
Ich meine, wer hochdeutsch perfekt redet hat ja nur Glück, daß gerade sein Dialekt als Amtssprache definiert wurde.


am 4. Apr, 14:38

Amüsant zu lesen ist der Artikel jedenfalls, gut geschrieben und mit einigem Humor. Das kann mich aber nicht von einigen Widersprüchlichkeiten im Text des oder der selbsternannten Sprach- und Dialektverächters und Oberlehrerin ablenken. Selbstherrlich (selbstdämlich) wird über dialektsprechende Menschen referiert, wie sie seien, wie sie sprächen, welch Gesinnung ihrer eigen wäre. Mit nämlichem Geschick wäre es leicht machbar, dialektgefärbtes Kulturgut in Lied-, Gedicht- oder Bühnenform anzuführen; eine Vorstadtszene (nichts gegen die Vorstadt!) zu zitieren, als wäre ich der bessere Mensch, weil ich mir mein Bier gepflegter parlierend von demselben "Trampel" holen lassen möchte, ist platt. Apropos "platt": nicht gerade solches, aber dennoch norddeutsch dürfte der Schreiber oder die Schreiberin beeinflußt sein, obwohl er oder sie sich redlich bemühte, mir in der Einleitung des satirischen Artikelchens glaubhaft die österreichische Provenienz zu bekunden. Erstens sagt man seit geraumer Zeit in Österreich "mal" statt "einmal", welches im Artikel "mal" vorkommt, aber man sagt es bloß: in der Umgangssprache, nicht in geschriebener Form. Darüberhinaus ist es bundesdeutschen Einflusses und in Österreich in den verschiedenen (ja so verachteten) "Dialekten" in nicht allzu weiter Vergangenheit noch als "einmal", "amoi", "amal" gesagt worden. Zweitens heißt hierzulande der Schanktisch eben Schanktisch, zuweilen Budel, manchmal Theke (im "gehobenen" Österreichisch! ;-) - jedenfalls nur "Neu-Österreichisch" als vom durch das hochgelobte Fernsehen importierten Bundesdeutsch beeinflußten Geplapper "Tresen". Zudem eine Sprache - ich schreibe bewußt Sprache - in einem Land, das mit Minderheiten umzugehen noch immer Schwierigkeiten hat (ich erinnere an den Umgang mit Slowenen, Roms und wenigen Ungarn und Kroaten), mit wieder "mal" einer Protagonistin zu verunglimpfen, und ihr im selben Satz und Atemzug Dummheit zu unterstellen ("Der Schnee war heute sehr aggressiv, aber ..."), ist dümmer als Ihre "Vorarlberger Polizei" erlauben dürfte, Herr/Frau Livian :-)
Wenn Sie meinen, Österriech sei voll von "unverständlichen Dialekten", es steht Ihnen frei, einen davon zu erlernen, vielleicht den nächstliegenden - ich nehme an, Sie kommen aus oder leben in Wien. Ihre Meinung ist zwar in - naja ganz gutem Deutsch abgefasst, ab er der Inhalt richtet sich in Toleranz und Weltoffenheit in etwa nach Ihrem "so geschätzten" Mundl ;-)
Dialekte sind keine Hemmschuhe auf dem Weg zur Bildung, das sind schlechte Lehrer und Motivationsdefizite/faule Schüler. Im Übrigen haben Dialekte sehr oft politsche Hintergründe: warum sie zu solchen geworden und nicht zur Schriftsprache avanciert sind. Ganz allgemein ist jede Schriftsprache ein Dialekt, der sich aufgrund politscher Entscheidungen oder aus politschem und gesellschaftlichem Druck der Bevölkerung über andere Dialekte/Umgangssprachen erheben konnte und ein besseres Mäntelchen anziehen durfte an Stelle des bäuerlichen Barchents (Boachat). Wenn Sie das nicht wissen, ist es ein Defizit Ihrerseits. Dementsprechend auch Ihre Ansicht, Dialekte wären etwas Minderes. Am ehesten sind sie etwas Rudimentäres, Radikales im Wortsinn. Niederländisch ist doch auch nur eine Sprache, weil es einen Staat dazu gibt, der schon einige Jährchen in der Historie auf seinen Buckel gepackt und sich durgesetzt hat, rein sprachlich ist es eher ein deutscher Dialekt, im übrigen mehr als das Alemannische, was die Zugehörigkeit zu mitteldeutschen Dialekten betrifft. Da bin ich auch gleich bei "deutschen Dialekten". Das haben die auch! Auch die zitierte "norddeutsche Brieffreundin" wird mit allergrößter Wahrscheinlichkeit kein Schriftdeutsch "klönen"! Vielleicht Hochdeutsch, denn das hat sich durchgesetzt im Gegensatz zu Niederdeutsch. Es gilt allgemein als gegeben, daß nicht die Norddeutschen - von den Süddeutschen wollen wir ja nicht mehr reden, die ham ja nua ihrn Dialegd - sondern die Deutschen um Köln (nicht die Kölner) die der Schriftsprache ähnlichste Sprache sprechen. Und da kommen die Deutschen und schauen auf die Schweizer und Österreicher als Bauern herunter. Träumt weiter.
Alles Gute in Norddeutschland!