so, ich bin fündig geworden und zietiere hiemit Frau Ursula Schneeberger aus Winterthur (NZZ vom 29.09.05): "(...) Heimat sei 'das grundlegende Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Anerkennung, Sicherheit'. Erzeugen ein Verein, eine Bestätigung, eine Waffe Heimatgefühle? Verbergen sich im Verbund der Zugehörigkeit nicht Schwäche, Unselbständigkeit, in der Anerkennung Egozentrik? Und was heisst was gibt Sicherheit? Wahrlich: Heimat sei 'immer Vergangenheit', ergo kann sie nicht ein Ist-Zustand sein. Heimat ist ein Irrglaube, ein Trugschluss, eine Fiktion, eine rückwärtsgerichtete Sehnsucht"
twoday.net:flog
am 25. Okt, 10:37
am 11. Jan, 13:08
Stimmt, das mit der Vergangenheit. Man sieht die Vergangenheit und auch die Heimat, gerne mit einem etwas verklärten Blick...