
Reise in die Heimat
von Zorra
Als Auslandschweizerin besuche ich einmal im Jahr für eine Woche meine alte Heimat, treffe Freunde, Verwandte, Blogger und schaue mir die Schweiz mit den Augen eines Touristen an. Grossartige Veränderungen sind mir nicht aufgefallen. Was mir aber immer wieder beim Anflug auf Zürich ins Auge sticht, ist das satte Grün der Landschaft, welches mir manchmal in meiner Wahlheimat fehlt.
Flughafen
Der neue Flughafen, na gut, so neu ist er ja jetzt auch nicht mehr, ist ziemlich beeindrucken. Das E-Dock, die Skymetro und das Airside Center scheinen mir etwas übertrieben für das nicht allzu grosse, Zürich. In der ansonsten so bescheidenen Schweiz gibt es noch andere grössere „Kunst“-Bauten. Das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern (Jean Nouvel) oder die Lichtkunst am Bahnof in Zug (James Turrell). Oeffentliche Kunst gibt es auch im Bahnhof Zürich, Niki de St. Phalle Engel oder in Basel der Tinguely Brunnen.
Bahnhofstrasse
Bei jedem Besuch nehme ich mir vor eine Sehenswürdigkeit oder einen Ort zu besuchen, den ich noch nicht gesehen habe. Kulinarisch möchte ich auch ein paar Schweizer Köstlichkeiten geniessen, die mir in meiner Wahlheimat fehlen. Doch selten schaffe ich das mir Vorgenommene. Wo ich aber immer vorbeischaue ist die Zürcher Bahnhofstrasse. Diese hat sich, so finde nicht nur ich sondern auch meine in Zürich lebenden Bekannten, ins Negative gewandelt. Die erste paar 100 Meter bestehen nur noch aus grossen internationalen Ketten wie H&M, Fielmann und Konsorten. Die edlen traditionellen Familienunternehmen sind aus dem Strassenbild verschwunden. Dieser Trend kann man leider auch in anderen Schweizer Städten beobachten.
Ich muss gestehen, auch ich habe nichts bei diesen altehrwürdigen Geschäften gekauft. Sie waren oft überteuert und mit unfreundlichem Personal ausgestattet. Trotzdem vermisse ich diese Geschäfte heute im Strassenbild. Es ist irgendwie schade, wenn alle Städte ein Einheitsgesicht bekommen.
Glücklicherweise gibt es noch den Sprüngli, wo man neben älteren Damen mit violetten Haaren eine Tasse Kaffee und dazu ein Stück Kuchen oder Luxemburgerli geniessen kann. So gestärkt, kann man dann noch den letzten Teil der Bahnhofstrasse Schaufensterwandeln.
Fondue
Meistens mache ich auch noch einen Abstecher nach Genf, mit Zwischenstopp in Gruyère, wo es die besten Käse-Fondues gibt. Mit vollem Bauch komme ich in Genf an, den Jet d’eau und den Palais des Nations muss ich mir nicht mehr anschauen, so kann ich mich ganz meinen Freunden widmen. Meist machen wir noch einen kurzen Ausflug nach Frankreich. Das ist das Schöne an der kleinen Schweiz. Das Ausland liegt so nah.
Ufwiederluege
Viel zu schnell ist die Woche vorbei. Ich sitze wieder im Flugzeug und beim Anflug auf Málaga fällt mir der Kontrast der sonnenverbrannten Erde zum satten Grün der Schweiz noch mehr auf, und ich freue mich aufs nächste Jahr und somit wieder auf eine Reise in die alte grüne Heimat.
Flughafen
Der neue Flughafen, na gut, so neu ist er ja jetzt auch nicht mehr, ist ziemlich beeindrucken. Das E-Dock, die Skymetro und das Airside Center scheinen mir etwas übertrieben für das nicht allzu grosse, Zürich. In der ansonsten so bescheidenen Schweiz gibt es noch andere grössere „Kunst“-Bauten. Das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern (Jean Nouvel) oder die Lichtkunst am Bahnof in Zug (James Turrell). Oeffentliche Kunst gibt es auch im Bahnhof Zürich, Niki de St. Phalle Engel oder in Basel der Tinguely Brunnen.
Bahnhofstrasse
Bei jedem Besuch nehme ich mir vor eine Sehenswürdigkeit oder einen Ort zu besuchen, den ich noch nicht gesehen habe. Kulinarisch möchte ich auch ein paar Schweizer Köstlichkeiten geniessen, die mir in meiner Wahlheimat fehlen. Doch selten schaffe ich das mir Vorgenommene. Wo ich aber immer vorbeischaue ist die Zürcher Bahnhofstrasse. Diese hat sich, so finde nicht nur ich sondern auch meine in Zürich lebenden Bekannten, ins Negative gewandelt. Die erste paar 100 Meter bestehen nur noch aus grossen internationalen Ketten wie H&M, Fielmann und Konsorten. Die edlen traditionellen Familienunternehmen sind aus dem Strassenbild verschwunden. Dieser Trend kann man leider auch in anderen Schweizer Städten beobachten.
Ich muss gestehen, auch ich habe nichts bei diesen altehrwürdigen Geschäften gekauft. Sie waren oft überteuert und mit unfreundlichem Personal ausgestattet. Trotzdem vermisse ich diese Geschäfte heute im Strassenbild. Es ist irgendwie schade, wenn alle Städte ein Einheitsgesicht bekommen.
Glücklicherweise gibt es noch den Sprüngli, wo man neben älteren Damen mit violetten Haaren eine Tasse Kaffee und dazu ein Stück Kuchen oder Luxemburgerli geniessen kann. So gestärkt, kann man dann noch den letzten Teil der Bahnhofstrasse Schaufensterwandeln.
Fondue
Meistens mache ich auch noch einen Abstecher nach Genf, mit Zwischenstopp in Gruyère, wo es die besten Käse-Fondues gibt. Mit vollem Bauch komme ich in Genf an, den Jet d’eau und den Palais des Nations muss ich mir nicht mehr anschauen, so kann ich mich ganz meinen Freunden widmen. Meist machen wir noch einen kurzen Ausflug nach Frankreich. Das ist das Schöne an der kleinen Schweiz. Das Ausland liegt so nah.
Ufwiederluege
Viel zu schnell ist die Woche vorbei. Ich sitze wieder im Flugzeug und beim Anflug auf Málaga fällt mir der Kontrast der sonnenverbrannten Erde zum satten Grün der Schweiz noch mehr auf, und ich freue mich aufs nächste Jahr und somit wieder auf eine Reise in die alte grüne Heimat.
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