Fotos von Bernhard Pfaffeneder
Nächste Ausgabe am Do, 13.10.2005
von Karin Moser
Keine Wahl (?) Wer im Aufzug die Abfahrt beschleunigen will, drückt auf den "Schließen-Knopf" - und ab geht´s. Funktioniert zwar, aber nicht weil man selbst durch das Betätigen des Tür-Buttons irgendeinen Einfluss darauf gehabt hätte; behauptet jedenfalls der slowenische Philosoph Slavoj Zizek.
von Julia Petschinka
„Wenn man 50 Milliarden US-Dollar für eine bessere Welt ausgeben könnte, was würden wir tun?“ Welches „Weltproblem“ ist wichtiger? Björn Lomborg hat bei den Technologiegesprächen in Alpbach dazu ein Ranking präsentiert.
von neuro
Seit einiger Zeit frage ich mich, während ich die Fußgängerzone entlang laufe, wo sind all die Punks und die merkwürdigen Gestalten der früheren Subkulturen abgeblieben? Sind sie erwachsen geworden?


von ferromonte
"Je besser ein Gehirn funktioniert und je höher es entwickelt ist, umso freier ist derjenige, der mit diesem Gehirn rumläuft." Sind unsere Entscheidungen frei oder neuronal gesteuerte Funktionen von Erregungsweiterleitungen?


von Der Baron
Verwählen und Evolution - ein für die Menschheitsgeschichte durchaus befruchtendes Verwandtschaftsverhältnis, das dennoch direkt in den Abgrund führt. Alles beginnt wieder einmal bei Adam und Eva…

von smi
Das Monster Zeit und seine Eigendynamik sind unsere ständigen Begleiter. Wir leben, lieben und hassen die Zeit, sie umgibt und durchdringt uns, ohne Rücksicht auf Verluste. Zeit ist knapp, keine Frage. 24 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche, 52 Wochen, jedes Jahr. Die Langsamkeit als Prinzip ist ja schon länger im Gespräch, aber warum ist die Zeit zu so einem bedrohlichen Wesen geworden?


von Melanie Müller
Buchrezension. Das Vergnügen, auswählen zu können, scheint in der Multiple-choice-Gesellschaft einer massiven Überforderung gewichen zu sein. Barry Schwartz weist mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien nach, wie schwierig es heute ist, in einem Überangebot von Waren und Möglichkeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen.

von Der Baron
Die Erkenntnis, dass ein Einzelwähler einer Übermacht von Millionen Wählern gegenübersteht, kann zum Verlust der Wahleuphorie, zu Resignation und zu anarchischen Trotzreaktionen führen.

von o.d.e.
Manche Dinge sind einfach unvermeidbar. Und wie bitte schön soll man es in Zeiten der Champions League nur schaffen, am Thema Fußball vorbeizukommen? Geht nicht. Schon gar nicht als Österreicher in Berlin…


von Une fille du limmatquai
Wer keine Wahl hat, wünscht sie sich. Und wer sie hat, weiß oft nicht weiter. Zu wählen bedeutet, sich zu entscheiden, einen Standpunkt einzunehmen. Aber warum fällt uns das in der heutigen Zeit immer schwerer?



von miss.understood
ich war gerade dabei die milch für meinen überdimensionalen cafe latte aufzuschäumen, als mein kollege in die küche kam und ebenfalls schäumte. ich aus spass und er aus wut…



von girl
Er kämpft sich von seiner Volks-Matratze hoch, ignoriert im Bad entschlossen die Volks-Zahnbürste und schüttet sich den kalten Kaffee aus dem Volks-Automaten in den Hals…



von age man eight
Stellen wir uns eine verschleierte muslimische Frau im Londoner Hyde Park vor. Sie geht spazieren und passiert einige Passanten, die auf einer Parkbank sitzend ihre Verschleierung kommentieren.


Wahl in Wien Landtagswahl 2005 Wahlkampf